Alles Marille: Fest lockte tausende Besucher an. ​​​​​​​Dreitägiges Fest lockte tausende Besucher an. Altstadt bot Bühne für zahlreiche Aktivitäten.

Von Martin Kalchhauser und Michaela Sommer. Erstellt am 16. Juli 2018 (07:55)

Sie ist die für die Region typische Frucht und Namensgeberin des Festes „Alles Marille„, das am vergangenen Wochenende tausende Gäste in die Kremser Altstadt lockte. Die Besucher der Eröffnung erfuhren noch viel mehr über sie …

Stadtchef gab ärztlichen Rat für Marille

Wie Bürgermeister Reinhard Resch ausführte, gibt es 100.000 Bäume in der Region, mit nur acht Gramm Zucker und 40 Kalorien pro 100 Gramm sei die Marille im Sinne der Gesundheit empfehlenswert.

Ein Geheimnis des „Tals der Jugend“

Landesrätin Petra Bohuslav konnte diese Meldung noch toppen: „Im Himalaya gibt es ein ,Tal der Jugend‘, wo besonders viele über 100-Jährige leben. Ihr Geheimnis: Es gibt dort 20 bis 30 verschiedene Marillen-Sorten, und die Menschen ernähren sich vor allem von Marillenprodukten.“

Run auf den riesigen Marillenkuchen

Nach der Übernahme der Regentschaft durch das Marillen-Prinzenpaar Mariella Geitzenauer und Maximilian Mayer (von den Vorgängern Amelie Aufreiter und Victor Jimenez) erfolgte der Anschnitt des ersten von drei 25-Meter-Marillenkuchen, die an allen Tagen in wenigen Minuten verkauft und verputzt waren.

Viel Freude über buntes Musikprogramm

Unter den zahlreichen Highlights der Festtage – zwischen Südtirolerplatz und Simandlbrunnen war die ganze Altstadt Bühne für die Marille und bot Platz für zahlreiche Verkaufsstände – waren vor allem musikalische Highlights: Vom Frühschoppen der Stadtmusikkapelle über Auftritte Max Shellys mit seiner Band und Jam-Sessions am Südtirolerplatz bis zum Frühschoppen der Weinlandkapelle Rohrendorf im Hofbräu reichte die bunte Palette.

Neues Angebot der Fiakerfahrten kam an

Neu im Programm waren die Fiakerfahrten – vor allem Gäste der Stadt nützten die Gelegenheit, ihr Ziel in gemütlichem Tempo kennenzulernen. Große Freude machten aber auch die zahlreichen Volkstanzgruppen, die die Fußgängerzone bevölkerten und mit ihren Tänzen eine Fülle an Fotomotiven boten. Ein Beispiel dafür waren die entzückenden Kinder des Trachten- und Heimatvereins Stein, die bei der Eröffnung tanzten. Viele andere Gäste in bunten Trachten tanzten aber ebenfalls durch die Stadt.

Positive Bilanz – und Vorfreude auf 2019

Die Veranstalter konnten eine zufriedenstellende Bilanz ziehen, die Anbieter der Marillen und Marillenprodukte höchst zufrieden sein. Der  Neuauflage im kommenden Jahr wird ab sofort entgegengefiebert …