Bühl-Center steht vor großem „Umbau“. Drogeriemarktkette Müller bekommt ein ganzes Geschoß. Vorhaben sind laut Eigentümer noch nicht spruchreif.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 19. Februar 2019 (05:01)
Foto: Johann Lechner
Der Geschäftswelt im Bühl-Center in der Wienerstraße stehen interne Umschichtungen bevor.

Eine gröbere Umschichtung steht im Bühl-Center bevor. Die deutsche Drogeriekette Müller, derzeit in Krems in der Oberen Landstraße vertreten, wird ein ganzes Geschoß beziehen. Laut Center-Leitung ist die Sache aber noch nicht spruchreif.

Ein Info-Abend für die Mieter (derzeit befinden sich rund 80 Geschäfte im Zentrum in der Wienerstraße) über das bevorstehende sogenannte „Refurbishment“ – auf Deutsch: Überholung, (Wieder-)Instandsetzung – wurde kurzfristig verschoben. Einige Details sind noch zu klären.

Fix ist, dass es im 1997 in Betrieb genommenen Einkaufszentrum schon demnächst eine Umschichtung geben wird. Die Geschäfte im Untergeschoß werden auf leer stehende Flächen im Haus aufgeteilt. Dafür bekommt die Müller-Kette dort rund 2.500 Quadratmeter Platz.

Offiziell gibt es nur spärliche Informationen

Von Seiten des Center-Managements gibt es dazu keine offiziellen Informationen. Angeblich ist rechtlich noch nicht alles unter Dach und Fach, und man wolle keine Gerüchte kommunizieren oder kommentieren. Manager Michael Kamnik, der für die Rutter-Immobiliengruppe den Standort managt: „Wir sind am Refurbishment dran, aber derzeit noch nicht so weit, um an die Öffentlichkeit zu gehen.“

Foto: Archiv
Michael Kamnik: „Wir sind am Refurbishment dran.“

Die NÖN fragte bei der Drogeriekette Müller (mit Sitz in Ulm) an, was von dieser Seite geplant ist. Ein Mail mit mehreren Fragen zum Standort im Bühl-Center sowie zur ungewissen Zukunft des rund 1.600 m² großen Standorts in der Oberen Landstraße, um den es seit 2016 Schließungsgerüchte gibt, blieb jedoch unbeantwortet.

Für eine Belebung des nach dem früheren Besitzer, dem Möbelhändler Heribert Bühl, benannten Zentrums, hatte 2014 die Eröffnung des benachbarten Einkaufszentrums „Mariandl“ gesorgt. Die beiden Shopping-Malls sind durch eine Fußgängerbrücke über die Wienerstraße miteinander verbunden.