Verschönerer über Vandalen empört. Bank und Mistkübel bei Donauwarte aus Verankerung gerissen, Rastplatz vermüllt.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 12. März 2019 (05:15)
Foto: Martin Kalchhauser
Unverständnis und Ärger über den Vandalenakt bei der Donauwarte auf dem Braunsdorfer herrscht bei Verschönerungsvereins-Obmann Sepp Deißenberger, Warte-Kustos Heinz Sebor und Vereinsaktivist Sepp Steindl (von links).

Mit viel Liebe und hohem zeitlichen Aufwand kümmern sich die Aktivisten des Verschönerungsvereins um die Donauwarte auf dem Braunsdorfer in Egelsee. Umso mehr sind sie nach einem beispiellosen Vandalenakt sauer.

„Unbekannte Täter haben eine der Sitzbänke aus der Verankerung gerissen und dabei sogar einen Betonteil zerbrochen“, versteht Obmann Josef „Sepp“ Deißenberger die Aktion nicht. „Außerdem wurde ein Mülleimer ausgerissen.“ Weil dieser einen mehr als einen Meter langen Betonanker hat, muss dabei ebenso wie bei der gleichermaßen gut verankerten Bank rohe Gewalt zum Einsatz gekommen sein. Abgesehen von diesen Schäden verteilten die Vandalen dann auch noch den Müll auf dem gesamten Platz neben der Warte.

So wie Deißenberger ist auch Warte-Kustos Heinz Sebor fassungslos: „Wir bemühen uns, den Platz zu pflegen, und halten die Warte von Frühling bis Herbst jeden Tag von früh bis spät geöffnet. Und dann passiert eine solche sinnlose Aktion …“

Der Vorfall wurde bei der Polizei angezeigt.