Eva Ritschka gestorben: Tod reißt große Lücke. Familie in tiefer Trauer, Kremser Pfarre St. Veit verliert engagierte Mitarbeiterin.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 05. März 2021 (05:12)
Eva Ritschka wird nicht nur ihrer Familie schmerzlich fehlen.
Herwig Hauenschild

Es war eine Todesnachricht, die sich am 26. Februar wie ein Lauffeuer in Krems verbreitete: Eva Ritschka (55), Mitarbeiterin des Kremser Hilfswerks und überaus engagierte Pfarr-Aktivistin, war am Vormittag plötzlich verstorben.

Ansteckende Fröhlichkeit und enormer Einsatz für die Mitmenschen bestimmten das Wesen der Ende 1965 als Eva Kaufmann in Rohrendorf geborenen Frau. Nach der Volksschule Rohrendorf und der Hauptschule Hafnerplatz in Krems besuchte Ritschka die Oberstufe der Mary-Ward-Schule. 28 Jahre war sie als Heimhilfe beim Hilfswerk Krems tätig.

Riesige Betroffenheit in der Stadtpfarre Krems

Vielen Menschen bekannt wurde Eva Ritschka durch ihr überdurchschnittliches Engagement in der Pfarre Krems-St. Veit. „Ihr Tod reißt eine riesige Lücke in unser Team“, ist Pfarrer Franz Richter tief betroffen. „Sie stellte ihre Talente bei vielen Gelegenheiten zur Verfügung und wird kaum ersetzbar sein.“ Seit 2007 gehörte Ritschka dem Pfarrgemeinderat an, seit 2012 dessen Vorstand. Als „Küchenchefin“ war sie für die Kulinarik beim Pfarrkirtag ebenso verantwortlich wie bei Advent- und Erntedank-Essen, aber auch im Pfarrcafé und bei der Verpflegung der Sternsingergruppen. Praktisch keine große Feier der Pfarre ging ohne eine der berühmten Tortenkreationen Ritschkas über die Bühne.

Nicht einmal die schwere Krankheit, an der die Frau zuletzt laborierte, konnte ihren Lebensmut dämpfen. Der plötzliche Tod kam daher für alle überraschend. Große Anteilnahme gilt daher ihrer Familie, in der sie das Kraftzentrum war. Ihrem Gatten Bruno stand sie ebenso zur Seite wie ihren Kindern Bärbel, Matthias und Simon. Große Freude hatte sie an ihrem Enkelkind. Ein zweites, das im Mai erwartet wird, sollte sie nicht mehr erleben …