Rumäne (60) drohte Gattin mit Umbringen. Tochter alarmierte Polizei, dass Mutter Opfer häuslicher Gewalt geworden war. Aggressor sitzt jetzt in U-Haft.

Von Franz Aschauer. Erstellt am 03. Juni 2020 (04:07)
APA

Auch wenn Fälle häuslicher Gewalt in Krems in der Coronazeit nicht mehr geworden sind, hat die Polizei doch immer wieder damit zu tun. Zuletzt am Vormittag des 26. Mai, als eine junge Frau meldete, dass ihr Vater, ein 60-jähriger Rumäne, seine 58-jährige Frau vor wenigen Tagen geschlagen hatte und es nun schon wieder einen heftigen Streit in ihrer Wohnung in der Mitterau gebe.

Als die Polizei eintraf, war der vermeintliche Frauenschläger allerdings bereits weg. Bei seiner Gattin stellten die Beamten schnell fest, dass die Vorwürfe nicht aus der Luft gegriffen waren. Sie wies Hämatome im Oberkörperbereich auf. Bei der Einvernahme der beiden Frauen stellte sich dann auch noch heraus, dass der Mann anscheinend bereit war, weiter zu gehen. Er soll seiner Frau gedroht haben, zuerst sie und dann sich selbst umzubringen. Der 60-Jährige kam schließlich freiwillig auf die Polizei-Dienststelle und gab den tätlichen Angriff und die Drohung zu. Über ihn wurde die U-Haft verhängt, er sitzt nun in der Justizanstalt Krems ein.