Spaßfaktor soll Rotkreuz-Nachwuchs bringen

Erstellt am 28. Mai 2018 | 10:15
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
​​​​​​​Jugendgruppen in Krems, Gföhl und Spitz gestalteten ein abwechslungsreiches Programm für Gäste der „Langen Nacht“.

Ihre Türen öffnete die Bezirksstelle Krems des Österreichischen Roten Kreuzes für die Jugend im Zuge einer „Langen Nacht der Jugend“.

Realistische Vorstellungen begeisterten

Auf dem Programm standen realistische Wiederbelebungsversuche sowie die anschauliche Übung von Rettungs- und Bergungssituationen. Für besonderen Spaß sorgte die Gelegenheit, sich von den „Künstlern“ der in relaistischer Unfalldarstellung ausgebildeten „Künstler“ Wunden und andere Verletzungen schminken zu lassen. Besonders gut kamen die Vorführungen der Suchhundeführer mit den entzückenden vierbeinigen Gefährten an

Rettungsdienst braucht Nachwuchs

So fröhlich das Fest auch war, es gibt dafür einen ernsten Hintergrund. „Wir wünschen uns Nachwuchs“, erklärte Johann Paul Brunner, der Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes Krems. „Anders als bei der Feuerwehr gilt bei der Rettungssanitäter-Ausbildung ein Mindestalter von 17 Jahren.“ Man könne aber gar nicht früh genug damit anfangen, schon die Kleinsten für den freiwilligen Dienst am Menschen zu interessieren.

Erste-Hilfe-Kurs als Tombola-Preis

Passend zum Thema war der Hauptpreis der Tombola: ein Erste-Hilfe-Kurs. Diesen bekam Lola Sommer von Bezirksstellenleiter Brunner und Jugendgruppenleiterin Daniela Korherr überrreicht. Die lange Nacht der Jugend beim Kremser Roten Kreuz bewies jedenfalls eines: Dort ist man mit Teamgeist, Verantwortungsgefühl und Freude an der freiwilligen Arbeit für die Allgemeinheit. Das war für alle Gäste spürbar.