Neustart für Filmbar. Neue Betreiber wollen Besucher mit alternativer Kulinarik, origineller Ausstattung und Musikprogramm gewinnen.

Von Johannes Mayerhofer. Erstellt am 24. August 2019 (06:05)
Foto: Johannes Mayerhofer
Noch fleißig am Renovieren: Josef Königslehner mit Ehefrau und Co-Chefin Birgit Glück vor der Filmbar. Zum neuen Einrichtungsantiquariat gehören unter anderem alte Schreibmaschinen und ein Miniaturmodell der US-amerikanischen Freiheitsstatue.

Die Filmbar am Uni-Campus Krems öffnet am 4. September wieder ihre Tore. Unter gleichem Namen, aber mit neuen Betreibern: Josef Königslehner und Ehefrau Birgit Glück eröffnen damit neben dem Hollenburger Donau-Restaurant „Porto Velo“ ihr zweites Lokal.

„Die potenzielle Kundschaft ist da. Durch ein zweites Standbein können wir unseren Angestellten ganzjährige Beschäftigung bieten. Das Porto Velo ist in der kalten Jahreszeit zu, im Kino und am Campus ist dafür im Sommer Sendepause“, erklärt Königslehner.

Um gegen die Gastro-Konkurrenz, wie etwa das beliebte Burger-Lokal „2Stein“, bestehen zu können, setzt Königslehner auf anderes kulinarisches Angebot: „Wir konzentrieren uns auf mediterrane Wirtshauskost.“ Auch Cocktails und Snacks sind geplant.

Eröffnung im September

Außerdem strebe man Zusammenarbeit mit einigen Instituten des Campus an. Im Rahmen eines After-Work-Konzepts geht es um die Frage, wie Studenten ihre Zeit länger am Campus, und damit auch in der Filmbar, verbringen können. Diese soll besser in den gesamten Campusbetrieb eingebettet werden. Fix eingeplant ist auch musikalisches Programm, welches aber nur in genauer Absprache mit dem direkt benachbarten Kinobetrieb möglich ist.

Bis zur Eröffnung Anfang September ist allerdings noch viel zu tun. „Unser Vorgänger hat das Lokal bis auf wenige Bereiche vollständig ausgeräumt. Wir sind seit Anfang August am Arbeiten, damit wir bis zur Eröffnung fertig sind“, erläutert Königslehner.