Krems

Update am 12. August 2018, 07:33

von Martin Kalchhauser und Alfred Dunshirn

Zwei Autos krachten ineinander. Weil ein Linksabbieger sein Tempo vor der Abzweigung Richtung St. Pölten verringerte, fuhr ein anderes Fahrzeug auf diesen auf.

„Heimvorteil“ hatte die Freiwillige Feuerwehr Krems bei einem Einsatz am Donnerstag, 9. August, kurz vor 20 Uhr. Nur wenige hundert Meter von der Zentrale entfernt war es zu einem Verkehrsunfall gekommen.

Auffahrunfall kurz vor der Kreuzung

Die diensthabende Mannschaft der Hauptwache wurde zum Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 3 alarmiert. Acht Helfer rückten daraufhin mit einem Hilfeleistungsfahrzeug und einem Wechselladefahrzeug zur Einsatzstelle aus. In Fahrtrichtung Wien war es kurz vor der Anschlussstelle zur B 37 in Richtung St. Pölten zu einem Auffahrunfall mit zwei Pkws gekommen.

Bremsmanöver zu spät bemerkt

In zwei Fahrzeugen war eine Gruppe von Jugendlichen mit zwei Autos unterwegs. Vermutlich hatte der erste der beiden Wägen, den ein 17-jähriger Führerscheinneuling aus der Gemeinde Furth lenkte, sein Tempo verringert, um links Richtung St. Pölten abzubiegen. Der Lenker des nachfolgenden Autos, einem 18-Jähriger aus Furth, der ebenfalls Führerscheinneuling ist, war das offenbar zu spät aufgefallen. Er krachte mit seinem Auto in das des Vordermannes.

Einer der beiden Lenker im Spital

Die Feuerwehrkräfte unterstützen die Polizei bei der Absicherung der Unfallstelle, das Rote Kreuz Krems versorgte den leicht verletzten 18-jährigen Lenker und brachte ihn zur Kontrolle in das Universitätsklinikum Krems. Das vordere der in den Unfall verwickelten Fahrzeuge konnte eigenständig die Unfallstelle verlassen und die Fahrt fortsetzen.

Ein Unfallauto nicht mehr fahrtüchtig

Den anderen Pkw verfrachteten die Feuerwehrkräfte mittels Seilwinde auf das Bergeplateau des Wechselladefahrzeuges und brachten es anschließend aus dem Unfallbereich weg. Wegen des geringen Verkehrsaufkommens kam es zu keinen nennenswerten Behinderungen, obwohl während der Arbeiten nur eine Fahrspur zur Verfügung stand. Von den Helfern wurden außerdem Trümmerteile von der Fahrbahn entfernt. Knapp eine Stunde nach der Alarmierung waren die Feuerwehrkräfte wieder in die Hauptwache eingerückt.

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