Zweite Gruppe bei Kleinkind-Betreuung im Kamptalerchen. Im Eltern-Kind-Zentrum in der Bahnstraße werden derzeit Räumlichkeiten für eine weitere Kleinkindergruppe adaptiert.

Von Gertrude Schopf. Erstellt am 14. Februar 2020 (06:03)
Das Team der neuen zweiten Kleinkindgruppe: Monika Günther-Odermatt, Kamptalerchen-Obfrau Kathrin Leuschner mit Rose, Magdalena Frost-Leitner und Lena Pleßberger (vorne).Lechner
Johann Lechner

Seit über zehn Jahren besteht das Eltern-Kind-Zentrum im Sachseneder-Haus in der Bahnstraße.

Es ist das ganze Jahr über ein Treffpunkt für werdende Eltern (Hebammensprechstunde, Geburtsvorbereitungskurse ...) und Familien mit ihren Kindern (Stillgruppe, Eltern-Kind-Café, Spielgruppen für Kinder von sechs bis 36 Monaten, musikalische Früherziehung ...) sowie Erwachsene (Rückbildungsgymnastik, Beckenbodentraining ...). Dann gibt es noch die Kindertheatergruppe „no peanuts“ für Teenies von acht bis 14 Jahren.

Aktuell werden 245 Quadratmeter adaptiert

Seit September 2014 fungiert das Kamptalerchen als Rechtsträger der Betreuungseinrichtung „Kleinkindergruppe Gewusel“. 25 Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bis zum Eintritt in den Kindergarten werden hier in dieser Ganztagseinrichtung (47 Wochen im Jahr) betreut.

„Aufgrund der enorm gestiegenen Nachfrage nach Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren beschloss der Vorstand im vergangenen Jahr, zusätzliche Räumlichkeiten im Obergeschoß anzumieten“, berichtet Kamptalerchen-Obfrau Kathrin Leuschner.

Derzeit werden 245 Quadratmeter adaptiert, hier entsteht Platz für eine zweite Gruppe, die geplante Inbetriebnahme erfolgt am 17. Februar. Zusammen sind in beiden Gruppen vier Pädagoginnen und zwei Tagesbetreuer beschäftigt. Laufend wird das Team durch Praktikanten der WISO Langenlois und des Kollegs für Elementarpädagogik ergänzt. Finanziert wird die Betreuung aus monatlichen Eltern-Beiträgen sowie Subventionen aus öffentlicher Hand (Stadtgemeinde Langenlois und Land NÖ).

Kathrin Leuschner hat zwei Jahre nach Gründung des Vereins die Funktion der Obfrau übernommen und „schupft den Laden“ mit einem motivierten Vorstandsteam (Elisabeth Karl und Mathias Leuschner) und ihren Mitarbeiterinnen. Die Berlinerin hat es „der Liebe wegen“ vor 22 Jahren ins Kamptal verschlagen, sie ist ein Organisa tionstalent, ein richtiges Energiebündel. Sie absolvierte die Ausbildungen zur Tagesmutter, Spielgruppenleiterin und zur Tagesbetreuerin.