Krems

Erstellt am 18. Oktober 2018, 11:44

von Martin Kalchhauser

Entscheidung für Lehre stellt Weichen. Bildungsdirektor Johann Heuras bei der Lehrlingsbörse in Krems: „Fast so wichtig wie die Partnerwahl!“

Als „wichtigste Entscheidung für das Leben neben der Partnerwahl“ bezeichnete Bildungsdirektor Johann Heuras die Entscheidung über die Ausbildung bei der „Lehrstellenbörse plus“ in der Polytechnischen Schule in Krems.

Andrang groß wie noch nie zuvor

Riesige Freude stand den Organisatoren angesichts der mit mehreren hundert Schülern und ihren Lehrern gefüllten Ränge des Schulzentrums ins Gesicht geschrieben. Unter der Ägide des Kremser Wirtschaftsbeirats, der Wirtschaftskammer, dem AMS und der Polytechnischen Schule (PTS) trugen viele Aktivisten zum Erfolg bei. Hausherr PTS-Direktor Martin Müllner freute sich in seinen Begrüßungsworten über „einen Andrang wie nie zuvor“. Es sei toll, dass sich Vertreter so vieler Firmen für die jungen Menschen Zeit nehmen. „Was man in der Lehre erfährt, das bleibt fürs Leben!“

Hilfestellungen bei Berufsentscheidung

„60 Lehrstellen sind heute auf dem Markt“, rief Heuras die jungen Gäste auf, die gebotenen Informationen an den 27 Messeständen (25 Unternehmen, Wirtschaftskammer und AMS) zu nützen und auch mit den Firmenvertretern in Kontakt zu kommen. Die Lehrstellenbörde sei eine wichtige Möglichkeit, Hilfestellungen bei der spannenden Frage der Berufsentscheidung zu erhalten. Der Sieger der EuroSkills (Berufs-Europameisterschaften) in Budapest, Klaus Lehmerhofer aus Mittelbergeramt, wurde den künftigen Lehrlingen als Vorbild präsentiert und kam auch selbst im Interview mit Müllner zu Wort.

Wichtiges Netzwerk, hervorragendes Miteinander

Pflichtschulinspektor Fritz Laschober zeigte sich stolz auf die positive Entwicklung der PTS in Bezug auf die Berufsvorbereitung. „Und wir hören von den Schülern auch viel Positives, wenn sie vom Schnuppern aus den Betrieben zurückkommen.“

Vizebürgermeisterin Eva Hollerer, der die Eröffnung der Börse oblag, würdigte diese als hervorragendes Miteinander eines wichtigen Netzwerks. Mehrere Stunden lang herrschte bei den Messeständen durchgehend reger Andrang, und auch die gemütliche „Chill-out-Arena“ im Obergeschoß wurde von den Gästen gut frequentiert und zu persönlichen Gesprächen bei Brötchen, Kuchen und Kaffee genutzt.