Diskussion um Gastro-Gutscheine. In Anlehnung an die Idee der Stadt Wien wurde in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates auch in Mautern über Konsumationsgutscheine für die Gastronomie diskutiert.

Von Isabel Schmidt. Erstellt am 10. Juli 2020 (05:39)
Der fast vollständige Gemeinderat ist mit Fahrrädern und Scootern zur letzten Gemeinderatsitzung gekommen.
Martin Hofbauer

Um die Gastronomie zu unterstützen brachte FPÖ-Gemeinderat Anton Brustbauer in der letzten Gemeinderatsitzung vor der Sommerpause den Dringlichkeitsantrag ein, in Anlehnung an die Stadt Wien, Konsumationsgutscheine für die Gastronomie an alle Hauptwohnsitzer der Römerstadt zu verteilen.

Einpersonenhaushalte sollten dem Vorschlag nach einen 25 Euro Konsumationsgutschein und Mehrpersonenhaushalte einen 50 Euro Gutschein, der bei Gastronomiebetrieben in der Stadtgemeinde einlösbar ist, erhalten. „Dadurch würden zum einen die Gastronomiebetriebe in Mautern unterstützt werden und gleichzeitig auch die Bevölkerung. Das wäre also ein doppelter Effekt“, erklärt der blaue Gemeinderat. Er rechne bei 1.700 Haushalten mit Maximalkosten von rund 70.000 Euro. „Das könnte man aus dem Überschuss vom ordentlichen Haushalt decken“, sagt Brustbauer (FPÖ).

Dafür sich lieber auf die eigentlichen Aufgaben des Gemeinderates zu besinnen, plädierte in der Sitzung Stephan Gruber von der Bürgerliste Mautern Anders. Bürgermeister Heinrich Brustbauer erklärte sich zu dem Vorschlag, Gutscheine von der Gemeinde für Heurigen, Cafés und weitere Gastronomiebetriebe auszustellen, diskussionsbereit.

Der Gemeinderat hat nun das Thema dem Finanzausschuss zugewiesen. „Es ist gut, dass darüber nun im Ausschuss gesprochen wird, ich bin mir sicher, wir finden eine zufriedenstellende Lösung“, so der FPÖ-Gemeinderat. In der nächsten Sitzung des Gemeinderates, die voraussichtlich im September stattfindet, soll erneut über die Gastro-Gutscheine abgestimmt werden.