Mautern an der Donau

Erstellt am 11. Juni 2018, 08:02

von Martin Kalchhauser

Südufer ins rechte Licht gerückt. Region südlich der Donau gab starkes Lebenszeichen. Musikfest-Premiere war Erfolg.

Nicht nur eine Reihe musikalischer Darbietungen gaben den Besuchern des erstmals abgehaltenen Südufer-Blasmusikfestes die Möglichkeit, sich ein Bild von der Region zu machen. Im wahrsten Wortsinn war dies am Abend des Freitags, 9. 6., bei der Enthüllung eines Panoramabildes des Künstlers Reinhard Podolsky möglich.

Staunen über riesiges Wachau-Panorama

Diese Präsentation war zugleich das Highlight der Eröffnung am Freitagabend. Podolsky – er kommt aus Burgschleinitz im Bezir Horn – erklärte Moderatorin Birgit Perl die Technik, die zur Realisierung des 4,30 mal 1,70 Meter großen, aus 104 Einzelaufnahmen zusammengefügten und aus 365 Millionen Pixeln bestehenden Werkes führte. Mehrere Shootings in freier Natur und mehrere Wochen intensive Nachbearbeitung waren notwendig, um das beeindruckende Wachaubild zu schaffen.

Liebeserklärung an das Donau-Südufer

Perl, die in charmanter Weise durch den Eröffnungsakt des Musikfestes führte und gleich auch eine Liebeserklärung an das Donau-Südufer abgab, bat unter anderem auch den Landtagsabgerordneten Josef Edlinger auf die Bühne. „Bei einem solchen Fest ist es wie bei einer Musikkapelle: Wenn alle ihren Beitrag leisten, kommt am Ende etwas Wunderbares heraus, das viel mehr ist als nur die Summe aller Einzelteile.“

Weitere solche Feste könnten folgen

Stadtrat Karl Reder gratulierte zur Initiative, auf die sich der Obmann des veranstaltenden Tourismusvereins Mautern, Erich Dietz zu Recht stolz zeigte. „Wir haben uns gedacht, was unsere Winzer können, nämlich, sich zu einer Gemeinschaft zusammenzuschließen, das bringen wir auch zusammen.“ Dietz deutete auch an, dass er sich eine Neuauflage im kommenden Jahr vorstellen könnte.

Goldhauben- und Trachtenmuseum vorgestellt

Zu Wort kamen auch die Sponsoren der Pionier-Veranstaltung, Christian Hager (der gebürtige Mauterner lobte das Südufer als „die schönere Seite der Donau“) von der Privatstiftung der Sparkasse Krems, und Robert Kamleitner von der Privatbrauerei Zwettl. Das Goldhauben und Trachtenmuseum Mautern stellte dessen Motor, Werner Kristament, in entsprechender Kleidung vor.

Vereine glänzten mit gefälligen Darbietungen

Gefällige Darbietungen kamen bei der Eröffnung von den Volkstänzern der Landjugend Mank (Bezirk Melk), die eine Auswahl ihres Repertoires zeigten. Der Lerchenfelder Chor unter der Leitung von Margit Seif glänzte durch seine Trachten nicht nur musikalisch. Der Startschuss für die Blasmusikangebote war dann der Trachtenkapelle Mautern vorbehalten. An den weiteren Festtagen genossen die Besucher – auch dank sommerlichem Wetter – Musik verschiedener weiterer Kapellen sowie kulinarische Schmankerl und heimische Weine.