Heinz Lunzer: Sporteln und Müll sammeln. Idealist ist zum Umweltaktivisten geworden.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 04. Juni 2020 (05:16)
Auch das Kamptal (hier die Rosenburg) hat Heinz Lunzer in der Coronazeit intensiv erkundet.
privat

Sportlich war er ja schon immer, Heinz Lunzer, ehemals Direktor der Volksschule Schiltern. Nicht erst seit er vor acht Jahren seinen Ruhestand angetreten hat – der natürlich keiner ist.

Mit Radfahren und Wandern hält er sich fit, nimmt auch immer wieder an Bewerben (Triathlon, Radrennen) teil. Weil dieser Kick heuer bislang natürlich vollkommen ausgefallen ist, begibt sich der Herr Oberschulrat derzeit (meist) ganz allein in die Natur. Mit dem Rad und per pedes hat er schon je 1.000 Kilometer zurückgelegt und dabei vor allem die nähere Umgebung und das Waldviertel erkundet. Die Turopolje-Schweine im Gehege auf dem Manhartsberg etwa kennt er genauso wie sie ihn ...

Viele Viecherl wie Eidechsen, Schmetterlinge, Schlangen, auch seltene Pflanzen, beobachtet er und postet Fotos auf Facebook. Genauso aber auch den Müll, den er findet, einsammelt und entsorgt. Er stellt „Müllstationen“ auf, schreibt Gemeinden an, um sie auf illegale Müllplätze aufmerksam zu machen. „Es ist fast schon eine Manie geworden, aber in dieser Hinsicht bin ich ein Idealist“, will er weiterhin für eine saubere Umwelt unterwegs sein.