Mordalarm war rasch abgeblasen. Die Verzweiflungstat eines Pensionisten (79) führte am Dienstag, 13. 8., zu einem Einsatz von Polizei und Kremser Feuerwehr im Bereich des Kremser Schutzdammes. Kurze Zeit herrschte sogar Mordalarm - doch die Ermittlungen brachten rasch Klarheit.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 14. August 2019 (13:09)
APA
Symbolfoto

Lebloser Körper trieb im Wasser

Kurz nach Mittag war der leblose Körper des Mannes in der Lacke nördlich des Donau-Schutzdammes unweit der Wasserstraßendirektion entdeckt worden. Zwei Polizeistreifen und zwei zivile Polizeifahrzeuge rückten mit mehreren Ermittlern der Kremser Polizeiinspektion aus.

Feuerwehr zu Hilfe gerufen

Zu Hilfe gerufen wurde zur Bergung des Körpers auch die Feuerwehr Krems, deren Helfer mit einem Fahrzeug auf den Damm ausrückten. Das Areal wurde großräumig abgesperrt, was die zu dieser Zeit im Kremser Freizeitbereich aktiven Radfahrer und Jogger auf den Vorfall aufmerksam werden ließ.

Ermittlungen gaben Klarheit

Zum Glück konnte rasch Klarheit gefunden und Entwarnung gegeben werden. Offenbar handelte es sich um eine Verzweiflungstat des Kremser Pensionisten, der nach der Einnahme von Medikamenten in der Au seinem Leben ein Ende gesetzt haben dürfte.