Krems

Erstellt am 10. Februar 2019, 06:56

von Franz Aschauer

Krems bleibt Tourismus-Hotspot. Stadt verzeichnete 246.846 Nächtigungen im Jahr 2018. Für heuer wird eine weitere Steigerung erwartet.

Von der Landesgalerie erwartet sich die Tourismusbranche einen weiteren Schub für Krems.  |  LOXPIX

246.864. Die Nächtigungszahlen in der Stadt Krems im Jahr 2018 sorgen bei Freude bei den Verantwortlichen – obwohl der Rekordwert (291.132) aus dem Jahr 2017 deutlich verfehlt wurde. Hauptgrund dafür ist aber (wie schon bei der Halbjahresbilanz) die Nicht-Erfassung der Klinik Hollenburg.

Krems Tourismus-Chefin Gabriela Hüther: „2019 wird ein besonderes Jahr.“  |  NOEN

Bislang wurden auch die Patienten mitgezählt, seit 2018 nur mehr die Hotelgäste. Das drücke das Gesamtergebnis um durchschnittlich 17 Prozent, heißt es in einer Aussendung der Stadt. „Das Ergebnis zeigt: Unsere Stadt boomt als Tourismus-Destination. Und es macht deutlich, dass sich unsere Bemühungen um die Gäste lohnen“, freut sich Bürgermeister Reinhard Resch.

Nach wie vor kommt die stärkste Besuchergruppe aus dem Inland. Den Spitzenplatz der ausländischen Besucher behauptet weiter mit großem Vorsprung Deutschland. „Starke Zuwächse gab es bei den Schweizern und Liechtensteinern, aber auch den slawischen angrenzenden Ländern sowie den Niederlanden und Schweden“, sagt Gabriela Hüther, Chefin der Krems Tourismus GmbH. Ausgewirkt habe sich das auch auf gesteigerte Nächtigungszahlen in Hotels, Privatzimmern, Jugendherbergen und auf dem Kremser Campingplatz.

Das Ende der Fahnenstange sieht Hüther mit dem erfreulichen Ergebnis noch nicht erreicht. „2019 wird für den Tourismus in Krems ein besonderes Jahr. Viele Leitprojekte wie die Landesgalerie eröffnen 2019 und werden zu einer weiteren Steigerung im Tourismus führen.“

Das Tourismusbüro wird seinerseits Ende April auf den neuen Standort am Körnermarkt 4 übersiedeln. Im Qualifizierungsverbund werde aber schon jetzt daran gearbeitet, touristische Mitarbeiter „Krems-fit“ zu machen. Ein großes Thema sei dabei auch der Wirtschaftstourismus, so Hüther.