Krems , Schönberg am Kamp

Erstellt am 19. Oktober 2018, 06:48

von Franz Aschauer

Radar: Umstellung mit Fragezeichen. Polizei rüstet Radarkabinen auf Lasertechnik um. Fraglich ist deren Anfälligkeit auf sogenannte Laserblocker.

Immer häufiger kommt es vor, dass Laserblocker Tempomessungen mit Laserpistolen verhindern. Ob die Geräte auch die neue Laser-Technik in den Radarboxen stören kann, darüber rätselt derzeit selbst die Polizei.  |  Lexi

Acht Laser-Messgeräte stehen derzeit schon an Niederösterreichs Straßen. Bis Jahresende sollen es dreizehn sein. Vorteile der neuen Technik sind eine geringere Messtoleranz – sie sinkt von fünf auf drei Stundenkilometer –, die Möglichkeit, in beide Richtungen zu blitzen und, dass mehrere Autos gleichzeitig erfasst und deren Geschwindigkeiten zugeordnet werden können. Das ging bisher nicht.

Standorte wechseln alle drei bis vier Wochen

Im Bezirk Krems ist derzeit schon eines der neuen Messgeräte im Einsatz. Derzeit ist es in einer Kabine in Schönberg am Kamp im Einsatz. Die Standorte wechseln allerdings alle drei bis vier Wochen, sodass auch die anderen neun Boxen im Bezirk schon bald damit bestückt werden können.

Eine Frage, die jedoch mit der Umstellung auf die Laser-Technik auftaucht, ist die Anfälligkeit auf sogenannte Laserblocker. Rasern, die das Gerät in ihre Autos eingebaut haben, dient er dazu, Tempomessungen von Polizisten mit Laserpistolen durch die Aussendung von Signalen zu verhindern. „Es ist ein umstrittenes Thema, ob Laserblocker auch die neuen Laser-Messgeräte stören“, sagt Heinz Holub von der Pressestelle der Landespolizeidirektion.

Für PKW-Lenker, die mit einem Laserblocker erwischt werden, wird es jedenfalls richtig teuer. Der Strafrahmen reicht bis zu 5.000 Euro.