Treppelweg in Dürnstein: Pläne für reduzierten Rückbau. Auf Wunsch der Stadtgemeinde soll der Treppelweg nicht mehr ganz so wie früher aussehen.

Von Gertrude Schopf. Erstellt am 19. April 2019 (06:34)
Gerti Schopf
Stellten den geänderten Treppelweg-Rückbauplan vor: Vizebürgermeister Emmerich Knoll, Stadtchef Johann Riesenhuber und Walter Nothnagel (Straßenbauabteilung Krems).

Als Umleitungsstrecke für den Pkw-Verkehr wurde der Treppelweg vom Parkplatz Kuenringerbad bis zum Westende der Stadt während der Tunnel-Umbauarbeiten bis Ende März genutzt. Dafür war die Fahrbahn zum Teil auf fünf Meter verbreitert worden. Laut Bescheid muss der Weg ab März 2020 wieder im ursprünglichen Zustand sein.

„Der Plan ist ein Kompromiss“

Die Stadtgemeinde möchte allerdings „im Sinne der allgemeinen Sicherheit und der besseren Nutzbarkeit“ nicht die ganze Strecke „zurückändern“ und hat gemeinsam mit den Experten – laut Bürgermeister Johann Riesenhuber reden da volle 12 Behörden mit – einen Plan erarbeitet, der bis Saisonende genehmigt werden muss.

So soll der Treppelweg ab dem Badparkplatz bis zum Anzuggassl auf einer Breite von vier Metern reduziert werden (der donauseitige Steinwurf wird um einen Meter abgetragen, die Uferbefestigung muss auf etwa 100 Metern erneuert werden). Sitzbänke sollen errichtet und Bäume gepflanzt werden.

Etwa 3,30 Meter breit führt dann der Weg unterhalb der Stadt weiter, wobei Pflasterungen für eine Strukturierung von Plätzen und Abschnitten sorgen werden. Auch die Bewegungsfreiheit der Feuerwehr-Fahrzeuge im Einsatzfall wird ermöglicht. Jedenfalls wird es weiterhin ein Nebeneinander von Radfahrern und Fußgehern geben.

„Der Plan ist ein Kompromiss“, stellte Walter Nothnagel von der Straßenbauabteilung Krems bei der Präsentation fest, vieles war „leider ein Wunschkonzert“, so Riesenhuber. Noch ein Problem: die Finanzierung. Die Gemeinde wird wohl (mindestens) 100.000 Euro zuschießen müssen.