Wachau-Krimi in Krems ohne Schnörkel

HaRo Kail schrieb seinen ersten Krimi und ließ viel Lokalkolorit einfließen.

Erstellt am 17. Oktober 2021 | 07:14
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HaRo Kail mit seinem Wachau-Krimi.
Foto: Gerhard Spanring

„Was der Maler HaRo alles kann, jetzt schrieb er gar einen Kriminalroman“, wundern sich viele seiner Freunde. HaRo Kail ist vor allem bekannt durch seine Gemälde in allen Techniken und Größen über – meist erotische – Jahreskalender bis zu aussagekräftigen Etiketten für die Winzer der Region.

Zwischendurch tauschte er den Malerpinsel gegen Feder respektive die Computertasten. Zwar sind in „Wein. Stein. Tod“ alle Personen frei erfunden, wiederzuerkennen sind jedoch Heurigen- und Gastronomiebetriebe aus Krems und Umgebung. „Die gehören zu unserer Gegend genauso wie der Wein“, meint Kail und fügt hinzu: „Ich hab natürlich vorher gefragt.“

Auch sonst ist in dem Krimi über späte Familienrache, erfolgsgierige Winzer und bestechliche Gutachter viel Kremser Lokalkolorit enthalten – von der „Wachau-Uni“ bis hin zu Beschreibungen vertrauter Orte. Wichtig ist Kail, dass er in seinem Buch auf Schnörkel verzichtet und sich auf die Krimi-Handlung konzentriert hat. Erhältlich ist der Wachau-Krimi in Krems bei der Buchhandlung Schmidl und bei Thalia.