Optimismus für die Tourismus-Vorzeigeregion Wachau. Wichtige Tourismus-Betriebe der Region Wachau besuchte der zuständige Landesrat Jochen Danninger. Stationen der Tour waren das Hotel Restaurant "Zum Schwarzen Bären" in Emmersdorf, dem Hotel Schachner in Maria Taferl und das Stift Dürnstein.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 05. Juni 2020 (09:04)
Beim Besuch im Stift Dürnstein: Geschäftsführer Michael Duscher (NÖ Werbung), Bernhard Schröder (Donau NÖ Tourismus), Landesrat Jochen Danninger, Propst Petrus Stockinger, Bürgermeister Johann Riesenhuber (Dürnstein), Peter Sigmund (Donau NÖ Tourismus), Welterbegemeinden-Vorsitzender Bürgermeister Andreas Nunzer (Spitz) und Christian Ceplak (Tourismusabteilung tift Dürnstein, von links).
NLK/Jürgen Burchhart

Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung, Michael Duscher, Donau Niederösterreich-Tourismus-Chef Bernhard Schröder und dem Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer NÖ, Mario Pulker, machte sich Danninger ein aktuelles Bild vom Tourismus in der Region.

Unter schwierigsten Vorzeichen

Dem Tourismuslandesrat ist es ein Anliegen, zum Start der Sommersaison, die unter schwierigsten Vorzeichen beginnt, mit den Betrieben der touristischen Vorzeigeregion Wachau-Nibelungengau-Kremstal ins Gespräch zu kommen. Die Region ist ja ein besonderes Aushängeschild für Niederösterreichs Tourismus und eine etablierte Marke. Die Betriebe dort sind neben der Weinwirtschaft das Rückgrat der Region und Lebensgrundlage für viele Menschen. 

"Große Schritte zur Normalität"

Begeistert von der Qualität und Gastfreundschaft, die in den Betrieben der Region angeboten werden, meinte Danninger: „Für unsere Gastgeber ist die angekündigte Verlängerung der Öffnungszeiten in der Gastronomie, der Wegfall der Vier-Personen-Regel und die Öffnung der Beherbergungsbetriebe besonders wichtig. Damit machen wir große Schritte in Richtung Normalität, die dazu führen werden, dass sich unsere Gäste  deutlich wohler fühlen werden."

Wichtig: Auf Qualität setzen!

Bernhard Schröder, Geschäftsführer der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH betont: „Wichtig ist es für Betriebe, gerade in Zeiten wie diesen auf Qualität zu setzen und nicht über den Preis zu verkaufen. Nur so kann der nachhaltige Tourismus in der Region vorangetrieben werden, der den Betrieben tatsächlich Wertschöpfung bringt und ihnen ermöglicht, gestärkt aus der Krise hervorzugehen.“

Familienbetrieb seit 1670

Das Hotel Restaurant „Zum schwarzen Bären“ in Emmersdorf ist ein typischer Wachauer Familienbetrieb in Emmersdorf. Die Inhaber Martin und Erika Pritz führen den traditionellen Betrieb mit viel Leidenschaft und haben in den letzten Jahren immer wieder in das historische Gebäude investiert. Besonderen Wert legen die Besitzer des 1670 erstmals erwähnten Hauses auf Qualität: Der mit vier Sternen ausgezeichnete Betrieb ist auch Mitglied der Qualitätsvereinigung „Best of Wachau“.

Viele Investitionen getätigt

Auch die Geschicke des Hotel Schachner in Maria Taferl liegen in Händen einer Familie. Michaela Schachner führt den Vorzeigebetrieb im Nibelungengau und hat ihn zu einem Top-Betrieb mit zwei Häusern (Hotel Krone und Kaiserhof) ausgebaut. In den letzten Jahren wurde ebenfalls viel in die Erweiterung und den Umbau des Hauses investiert, auch verwöhnt im Stammhaus ein Zwei-Hauben-Restaurant die Gäste.

Stift Dürnstein vor dem Start

Im Stift Dürnstein, wo der Herzogenburger Propst Petrus Stockinger die Gäste persönlich führte, wurde zuletzt intensiv an der neuen Dauerausstellung „Entdeckung des Wertvollen“ gearbeitet, die im letzten Jahr eröffnet wurde. Der Ausstellungsrundgang lädt ein, in das geistliche Konzept des Gebäudes einzutauchen und sich Gedanken über „das Gute, das Schöne, das Wahre“ zu machen. Das Resümee der ersten Ausstellungssaison 2019 ist sehr positiv. Hier sind noch die Handwerker am Arbeiten, und mit dem Betrieb geht es im Juli los.