Weniger Langzeitarbeitslose in Krems. Quote der Menschen ohne Job sank im Oktober um 0,5 Prozentpunkte, bei jenen, die schon lange Arbeit suchen, um 14,1!

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 16. November 2019 (05:24)
Symbolbild
APA/Herbert Neubauer

„Die Langzeitarbeitslosigkeit sinkt weiter kräftig“, freut sich der Kremser AMS-Chef Erwin Kirschenhofer über ein weiteres Kapitel in der Geschichte der sinkenden Arbeitslosigkeit. Gegenüber dem Oktober 2018 ging die Quote um 0,5 Prozentpunkte auf 5,2 (NÖ: 6,8, Ö: 7,0) zurück.

Besonders erfreulich ist, dass es 64 Menschen weniger gibt, die schon lange suchen (– 14,1). Zurückzuführen sei das darauf, dass spezielle Maßnahmen, etwa das „Jobservice plus“, greifen, so Kirschenhofer. Gemeinsam mit einem privaten Anbieter kümmert sich das AMS dabei besonders um die Wiedereingliederung von „Personen mit Vermittlungseinschränkungen“. Allein hier gab es im Oktober 45 zusätzliche Dienstantritte.

Besonders erfreulich für das Kremser Team nicht nur, dass es sinkende Zahlen bei den Arbeitslosen und eine Zunahme an gemeldeten offenen Stellen (+ 77 oder + 15,3 %) gibt, sondern vor allem, dass man in einigen Bereichen sogar gegen den Landestrend geht. So konnte auch bei der Quote der älteren Arbeitslosen (– 8,0 %; NÖ: + 2,2 %) ein voller Erfolg verbucht werden. Mit der niedrigsten Arbeitslosenquote seit sieben Jahren zieht Krems daher nicht nur mit den anderen Bezirken mit, sondern konnte sich mit diesen Werten unter den Top 3 der blau-gelben Geschäftsstellen positionieren.