Krems: Hollabrunner Wohnmobil bei Crash auf B3 zerstört. Vermutlich, weil ein Autolenker bei Rot in eine Kreuzung einfuhr, kam es am frühen Abend des 30. Mai auf der Bundesstraße 3 zu einem Unfall, bei dem ein Wohnmobil total beschädigt wurde. Personen kamen zum Glück nicht zu Schaden.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 31. Mai 2020 (20:11)

Auf der Bundesstraße 3 war gegen 18 Uhr ein Lenker mit seinem Ford in Fahrtrichtung Wien unterwegs und wollte in Richtung Donaubrücke (B 37) nach links abbiegen.

Übersah Lenker Rotlicht?

Der 25-Jährige aus Palt dürfte dabei das Rotlicht der Ampel für die Linksabbieger übersehen haben und fuhr trotz Gegenverkehrs in die Kreuzung ein. Dabei rammte er ein auf der Fahrbahn Richtung Krems fahrendes Wohnmobil, an dessen Steuer ein Göllersdorfer (60) saß. Beide Lenker waren allein in ihren Fahrzeugen unterwegs.

Sperre der B 3 abgewendet

Durch die Wucht des Zusammenstoßes brach beim Wohnmobil das linke Vorderrad, und es war nicht mehr manövrierfähig. Auch das SUV des Unfallgegners wurde schwer beschädigt. Die Autobahnpolizei konnte den Verkehr Richtung Krems, der durch die beiden Unfallfahrzeuge behindert war, am Notfallort vorbeilotsen und so eine Totalsperre der B 3 verhindern.

Wohnmobil wurde abgeschleppt

Die FF Krems rückte mit neun Helfern und drei Fahrzeugen aus. Der Ford, der wieder fahrbereit gemacht werden konnte, fuhr in Begleitung eines Einsatzfahrzeuges zu einem nahen Parkplatz. Das Wohnmobil, das nicht mehr von der Stelle zu bewegen war, musste mit Hilfe der Silberhelme auf ein Abschleppfahrzeug des ÖAMTC geladen und vom Unfallort entfernt werden.

Flüssigkeiten von FF gebunden

Weil beim Crash auch größere Mengen an Betriebsmitteln aus den Fahrzeugen ausgetreten und fachgerecht zu binden und zu entfernen waren, arbeitete die FF Krems mit Ölbindemitteln an der Reinigung der Fahrbahn. Nach rund einer Stunde war der Einsatz der Hauptwache erledigt.