Rossatz-Arnsdorf

Erstellt am 17. August 2018, 05:21

von Gertrude Schopf

„Life“-Gebiet: Hofer und Pernkopf bei Lokalaugenschein. Infos über die „Life“-Projekte (unter anderem „Auenwildnis“) in der Au bei Rossatz-Rührsdorf gab es vor Ort.

Viadonau-Expertin Ursula Scheiblechner erklärte Bundesminister Norbert Hofer und Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf die Renaturierungsmaßnahmen in der Wachau.  |  viadonau/Raimund Appel

Die Schaffung des „günstigen Erhaltungszustandes“ im Natura-2000-Gebiet und die Wiederherstellung des „guten ökologischen Zustands“ in der freien Fließstrecke der Donau sind Ziele von Life-Projekten (nicht nur) in der Wachau. Verantwortlich dafür zeichnen der Arbeitskreis für Regionalentwicklung Wachau, die Gemeinde Rossatz-Arnsdorf und viadonau, gefördert werden die Maßnahmen unter anderem von der EU.

Nebenarm per Boot befahren

In den vergangenen Jahren wurden im Gemeindegebiet von Rossatz-Arnsdorf bereits einige dieser Öko-Projekte umgesetzt. Vor allem die Revitalisierung von Altarmresten (unter anderem Schopperstatt-Lacke, Seitenarm Rührsdorf/Rossatz) zu ganzjährig durchströmten Nebenarmen stand im Vordergrund, zugleich wurden Buchten und kleinräumige Uferstrukturen geschaffen, um Laich- und Rückzugs-Gebiete für Amphibien (Teichmolche, Unken und Springfrösche) und Donaufische zu errichten.

Seit 2015 läuft das Life-Projekt „Auenwildnis Wachau“, das sich in der Pritzenau bei Rührsdorf der Rückgewinnung und Erhaltung von Auwaldflächen, standorttypischer Bäume (Schwarzpappel) und der Bekämpfung von Neophyten widmet.

Viadonau lud nun Bundesminister Norbert Hofer und Landeshauptmann-Stellvertreter Stephan Pernkopf zu einem Lokalaugenschein. Per Boot wurde der Nebenarm bei Rührsdorf-Rossatz befahren und unter anderem die Vogelwelt erkundet.