Senftenberg

Erstellt am 14. Juni 2018, 06:04

von Martin Kalchhauser

Nuhr-Center kurz vor Übersiedlung. Neubau fast fertig. Einladung zur Eröffnung wurde an Landeshauptfrau persönlich überreicht.

Nur mehr kurz Baustelle: Bürgermeister Josef Ott, Mayra Nuhr, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Martin Nuhr (v. l.) im Obergeschoß des neuen Nuhr-Centers, das den Hotelbereich beherbergt.  |  Martin Kalchhauser

Die Übersiedlung des Nuhr Medical Centers in den großzügigen Neubau steht unmittelbar bevor. Vom fast fertigen Neubau zeigte sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei einer Stippvisite in der Vorwoche sehr beeindruckt.

In drei Wochen übersiedelt der Betrieb in die neuen Räumlichkeiten. Dafür wird im Juli einen Monat Pause gemacht, ehe es am 6. August wieder mit vollem Betrieb weitergeht.

Entscheidende Vorteile am neuen (dem alten benachbarten) Standort sind, dass alle Einrichtungen zentral untergebracht sind. „Wir verfügen dann über eine modernde Beherbergung und haben alles unter einem Dach“, erklärten Besitzer Martin Nuhr und Gattin Mayra, die der Landeschefin auch bereits einen Terminvorschlag für die Eröffnung (die sie vornehmen soll) im Herbst unterbreiteten.

Im Neubau stecken rund 15 Millionen Euro

Das neue Haus mit öffentlichem Zugang beinhaltet neben dem gesamten Diagnose- und Therapiebereich für Bewegungs- und Stützapparat sowie Ärztezentrum und Restaurant (im Erd- und 1. Obergeschoß) den Vierstern-Hotelbetrieb mit 30 Zimmern (60 Betten), der im Obergeschoß untergebracht ist.

Von der Gesamtnutzfläche (6.500 m²) sind rund 1.900 m² verbaut. Die Gesamtkosten des Anfang 2017 in Angriff genommenen Projekts belaufen sich auf rund 15 Millionen Euro. Das derzeitige Gebäude wird nach der Fertigstellung des neuen Bereichs abgerissen. An seiner Stelle entsteht ein Therapiepark, der öffentlich zugänglich sein wird.

Das Nuhr-Zentrum ist für die gesamte Region ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Durchschnittlich 3.500 Patienten pro Jahr werden hier behandelt, 2,3 Millionen therapeutische Anwendungen vorgenommen. Das Team wird von derzeit 50 (25 Vollzeit- und 25 Teilzeitarbeitskräften) auf 70 aufgestockt.