Wachauer Advent heuer ohne Lichtershows. Zu teuer sind die Lichtspektakel, die in vier Wachauorten inszeniert wurden. Den gemeinsamen Adventfolder gibt es weiterhin.

Von Gertrude Schopf. Erstellt am 30. Oktober 2019 (11:22)
Donau NÖ/Daniela Matejschek
Schön war’s schon: Lichtinstallation an der Fassade des Schlosshotels in Dürnstein.

Um die Region auch im Winter zu beleben, wurde in den vergangenen Jahren von der Donau-NÖ-Tourismus-GmbH eine „Advent-Offensive“ gestartet. Mit Adventmärkten, Konzerten und weiteren Veranstaltungen sollten Besucher in die Wachau gelockt werden.

Eine der Aktionen war eine Lichtinstallation, die in Krems, Dürnstein, Spitz und Melk für die Beleuchtung besonderer Hotspots sorgte. In Dürnstein beispielsweise wurden die Fassade des Schlosshotels und der blaue Stiftsturm „erleuchtet“, in Spitz gab es vor dem Schifffahrtsmuseum eine Feuershow zur Wintersonnenwende. Das Land NÖ sponserte die Advent-Aktionen, die Gemeinden mussten ebenfalls ihren Beitrag leisten (was beispielsweise in Emmersdorf für Unmut gesorgt hat). Nun ist fürs Erste aber Sparen angesagt.

Die Landesgelder wurden gekürzt, die Licht-Ak tion fürs Erste nicht geplant. „Das Licht-Projekt hat nicht so eingeschlagen, wie wir uns das gewünscht hatten. Wir setzen uns noch zusammen und reden über eine Alternative“, sagt Spitz-Bürgermeister Andreas Nunzer, auch Obmann-Stellvertreter im Tourismusverband Wachau-Nibelungengau-Kremstal.

Den Folder „Wachauer Advent“ gibt es auch heuer wieder, der alle vorweihnachtlichen Termine (inklusive „Wachau in Echtzeit“) in der Region auflistet. Weiters wird laut Donau-Tourismus-Geschäftsführer Bernhard Schröder eine „Aufgetischt“-Filmproduktion zum Thema Wachauer Advent umgesetzt und im November ausgestrahlt.