Rastenfeld

Erstellt am 14. August 2018, 03:12

von Karl Braun

Rastenfeld ruft zum Wassersparen auf. Die Marktgemeinde Rastenfeld appelliert an die Wasserbezieher, mit dem kostbaren Nass sorgsam umzugehen.

Symbolbild  |  EVN Rumpler

„Tankwagen liefern Wasser nach Rastenfeld“ lautete eine ORF-Schlagzeile der Vorwoche. Durch die anhaltenden Temperaturen und die damit verbundene Trockenheit ist auch in Rastenfeld der tägliche Wasserbedarf stark gestiegen.

Vorsorglich Wasserzulieferung mittels LKW bestellt

„Nachdem unsere Brunnen aufgrund der anhaltenden Trockenheit nicht mehr die erforderlichen Mengen für den uneingeschränkten Bedarf liefern und niemand vorhersehen kann, wie lange die Trockenperiode anhält, habe ich an die Bevölkerung von Rastenfeld und Peygarten-Ottenstein appelliert, nicht unbedingt notwendige Maßnahmen, wie Autowaschen, Poolfüllen, Rasensprengen, etc. einzuschränken“, berichtet Bürgermeister Gerhard Wandl.

Bürgermeister Gerhard Wandl  |  NOEN

Der Aufruf habe bereits gewirkt, der tägliche Wasserverbrauch sei von 250 auf 200 Kubikmeter zurückgegangen.

„Derzeit scheint es so, dass wir mit den Wassersparmaßnahmen die Trockenzeit aus eigener Kraft durchstehen können. Vorsorglich haben wir eine Wasserzulieferung mittels LKW bei der „EVN Wasser GmbH“ bestellt, um den Ablauf einer Notversorgung einmal durchzuspielen. Sollte sich die Wasserknappheit verstärken, sind wir damit auf laufende Zulieferungen vorbereitet und können im Notfall jederzeit reagieren.“

In der Vorwoche wurden mit drei Tankwagen insgesamt 50 Kubikmeter Frischwasser aus der Nähe von Theiß in den Rastenfelder Hochbehälter gepumpt.

Anschluss an neue EVN-Leitung geplant

Rastenfeld ist eine wachsende Wohngemeinde, weshalb seitens der Gemeinde die Entscheidung zu treffen war, ein neues Brunnenfeld zu suchen, oder an die geplante neue Hauptwasserleitung der EVN von Donaudorf nach Zwettl anzuschließen. Diese Leitung soll jetzt von Zwettl nach Rastenfeld (geplanter Ring Richtung Donaudorf) gebaut werden, so Wandl. „Der Gemeinderat hat sich für den Anschluss an die Hauptwasserleitung der EVN entschieden. Wir nehmen mindestes 25 Kubikmeter pro Tag ab und können bei Bedarf zusätzlich die Spitzen abdecken.“

EVN Wasser habe, so Wandl, bereits begonnen, die Zustimmung der Grundbesitzer für die Verlegung der neuen Leitung einzuholen. „Meines Wissens soll 2019 die Bewilligung eingeholt und anschließend sofort entlang der Bundesstraße zwischen Zwettl und Rastenfeld zu bauen begonnen werden.“