Mauer touchiert, Hydranten umgemäht. Nur fünf Tage, nachdem ein Pkw-Lenker in der Kremstalstraße in eine Mauer gekracht war und dabei sogar ein Leck in einer Gasleitung verursacht hatte, ereignete sich am Samstag unweit von dort ein ähnlicher Zwischenfall.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 08. Dezember 2019 (18:24)

Ein 35-jähriger Kremser war gegen 22.45 Uhr mit seinem VW Golf in der Kremstalstraße unterwegs, als er aus unbekannter Ursache - dem Unfallhergang nach war er zu schnell dran - von der Fahrbahn abkam. Das Fahrzeug schleuderte gegen eine Mauer, überfuhr einen Hydranten und beschädigte dabei auch eine Leitschiene und einen Pkw in der Einfahrt eines Hauses. Der Lenker hatte Glück und blieb unverletzt.

Feuerwehr rasch zur Stelle

Die Kremser Feuerwehr, von der sich wegen einer zeitgleichen Weihnachtsfeier viele Kameraden in der Hauptwache aufhielten, war schnell zur Stelle. 18 Mitglieder der Hauptwache und der Feuerwache Rehberg rückten mit drei Fahrzeugen aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde sofort mit dem Binden der austretenden Flüssigkeiten begonnen.

Kremstalstraße war gesperrt

Während der Aufräumarbeiten wurde die Straße komplett gesperrt. Der beschädigte Hydrant wurde durch einen Mitarbeiter des Wasserwerks, welcher zugleich auch Mitglied der Feuerwehr ist, außer Betrieb genommen. Nachdem der Pkw von der Unfallstelle weggebracht und gesichert abgestellt war, wurde die Straße gereinigt. Nach knapp zwei Stunden war die Arbeit der Silberhelme erledigt.