Grobes Foul an Waldviertler Hoftheater.

Erstellt am 19. Oktober 2020 (14:43)

Die „alternativen Wahrheiten“, die „Liste Prinz“ und die „Schremser Volkspartei – Mehr Miteinander für Schrems“ über Lokalpresse oder Internet von sich geben, bin ich nun mittlerweile gewohnt. Offensichtlich geht es nur um Denunzieren und Anschütten von Bürgermeister Harrer. Wenn das das neue „Miteinander für Schrems“ ist, dann: „Gute Nacht Schrems!“

Jetzt trafen diese Gehässigkeiten aber auch eine über das Waldviertel hinaus bekannte und angesehene Kulturinstitution, das Waldviertler Hoftheater.

Der Gemeinderatsklub der SPÖ Schrems wollte mit der Einladung zum gemeinsamen Theaterbesuch das Waldviertler Hoftheater in der Zeit der Corona-Krise durch den Kauf von Eintrittskarten unterstützen. Die Aufführung wurde unter strengster Einhaltung aller Vorschriften vom Team des Waldviertler Hoftheaters durchgeführt. Von einer „Wahlparty“ kann keine Rede sein.

Der Waldviertler ÖVP-Abgeordnete zum Nationalrat, Lukas Brandweiner, bezichtigte nun unter dem Schutzmantel der parlamentarischen Immunität in einer überregionalen Presseaussendung Bürgermeister Harrer eines rücksichtslosen und uneinsichtigen Verhaltens.

Auch die „Liste Prinz“ verbreitete überregional diesen angeblichen Skandal.

Durch diese Presseaussendungen wird aber vor allem das Waldviertler Hoftheater nun über das Waldviertel hinaus in Misskredit gebracht. Offensichtlich trauen Prinz und Brandweiner dem Waldviertler Hoftheater nicht zu, sichere und gesetzeskonforme Theateraufführungen zu veranstalten. Zu befürchten ist, dass durch diese unnötige Panikmache potenzielle Besucher abgehalten werden.

Der Gipfel der Unverschämtheiten waren die Wortmeldungen bei der letzten Gemeinderatssitzung, bei der ich als Zuhörer anwesend war: Gemeinderäte der ÖVP beschwerten sich über das negative Image, das Schrems nun in der Öffentlichkeit habe. Von wem wurde der „Skandal“ eigentlich herbeigeschrieben?

Franz Ableidinger sen., Niederschrems, zum Artikel "Wirbel um SP-Einladung nach Veranstaltungs-Verbot"