Hallendach könnte noch dicht sein. Die Sporthalle und auch andere städtische Sportanlagen sind seit mehr als 30 Jahren in roter Genossenhand. Den Versuch zu starten, dass fehlende Instandhaltungsarbeiten am Dach der Kremser Sporthalle in der Amtszeit von Bürgermeisterin Inge Rinke zu suchen sind, ist dumm.

Erstellt am 19. August 2019 (14:27)

Ob eine Schuld beim ehemaligen Ressortleiter Reinhard Resch oder beim aktuell zuständigen Stadtrat Albert Kisling zu suchen ist, ist schon weniger dumm. Auf jeden Fall sind undichte Dächer auch ein negativer Sicherheitsfaktor. Und die daraus resultierende Verantwortung ist eine politische; der Herren Resch und Kisling. Nach den Antworten in der NÖN zu schließen, hat der Bürgermeister dieses Ressort nie wirklich abgegeben. Verlässt sich da einer auf den anderen?

Sicher sind nur zwei Fakten: Es war Inge Rinke, die einen Bautechniker zum Leiter des Sportamtes bestellt hat, und es gibt eine Kremser Immobilien Gesellschaft (KIG), die für die Erhaltung der städtischen Bauwerke zuständig ist. Würden diese beiden Einrichtungen politisch korrekt geführt, dann wäre das Dach wahrscheinlich noch dicht.

Heinz Stummer, ehemaliger ÖVP-Stadtrat, Krems

Zu den Berichten über den Wassereintritt in die Sporthalle („Wasserball statt Handball“, Kremser NÖN 33/2019, Seite 75; Kommentar „Regen in Halle, Feuer am Dach“, Seite 2).