„Müssen über Umfahrung reden!“. „Zur Äußerung von Bürgermeister Christoph Prinz betreffend Schottertransporte ist festzustellen, dass es egal ist, woher die Transporte kommen und aus wie vielen Schotterwerken sie stammen. Tatsache ist, dass diese Transporte da sind und Straßen wie Brunngasse, Kottingbrunner Straße sowie Gerichtsweg belasten, also Straßen, auf die schwere Fahrzeuge einfach nicht hingehören.

Erstellt am 19. Februar 2019 (08:41)

Die Schotterwerke in Gainfarn und Rohrbach benötigen Transportwege. Richtung Osten bzw. retour führen diese durch Bad Vöslau. Doch Schottertransporter sind nur ein Teil der vielen Lkw, die täglich durch die Thermalstadt rollen, vor allem auf Haupt- und Hochstraße.

Schuld an dem Zustand trägt die Gemeindepolitik. Die vielen Lkw auf Vöslauer Straßen zählen zu dem von der Rathausmehrheit verniedlichten Durchzugsverkehr, wenn man von Baustellentransporten und Lieferanten absieht.

Fest steht, dass die Liste Flammer mit dem seit 2003 amtierenden Bgm. Christoph Prinz 6.013 Unterschriften für eine Verkehrslösung Bad Vöslau mit Gainfarn-Umfahrung quasi negierte, die in Vorplanung befindliche Umfahrung „abdrehte“ und es in fast 16 Jahren nicht geschafft hat, eine Verkehrslösung ohne Umfahrung anzubieten und zu verwirklichen. Es ist auch kaum vorstellbar, dass es so eine Lösung geben könnte.

Mit Umfahrung wären die Hochstraße und die Hauptstraße durch Abtausch vermutlich längst Gemeindestraßen und es könnte in Bad Vöslau zumindest in den hier genannten Bereichen ein Lkw-Fahrverbot auf allen Straßen geben.

Man wird über eine Umfahrung wieder ernsthaft reden müssen, auch wenn das der Herr Bürgermeister nicht wünscht.

Peter Selb, Bad Vöslau

Betrifft: Artikel „Wirbel um Steinbruch-Abbau“ in der NÖN 5/2019