„Nestroy-Posse in der Gemeinde“. In Böheimkirchen engen der politische Machtkampf und die menschlichen Befindlichkeiten ein offensichtlich sinnvolles Projekt für das Zusammenleben in der Marktgemeinde so ein, dass Nestroy eine Posse darüber schreiben hätte können.

Erstellt am 19. Februar 2019 (08:40)

Im Park sollte einer der drei Tennisplätze aufgelöst und an dieser Stelle ein kleines Lokal errichtet werden. Dazu kämen ein Motorikpark, eine kleine Kunsteisbahn für Kinder und ein Musikpavillon. Alles sehr nahe am Ortskern, mit Erhalt natürlicher Gegebenheiten.

Die Gemeinde revitalisierte im letzten Jahr den durch den Park fließenden Michelbach, die Revitalisierung des Parks wäre nur der konsequente, sinnvolle nächste Schritt wäre. Die Errichtung des Lokals wäre eher kostenneutral und damit ein Gewinn für die Gemeinde. Nun gibt es Gegner des Projekts, eine Gruppe von Menschen, die meinen, dass der Park ein „Ruhepark“ bleiben sollte – was immer dies bedeutet, vielleicht eine Erweiterung des Friedhofes?

Und sie plädieren für die Erhaltung der Natur. Vor zehn Jahren wollte die selbe Gruppe ein Gemeindezentrum mit Tiefgarage im Park bauen, was diesen teilweise vernichtet hätte. Nun sollen € 12.000 in Mediation investiert werden, um darüber zu diskutieren, ob das für die Gemeinde kostenneutrale Lokal errichtet werden soll. So kann man auch Steuergeld vernichten.

Monika und Robert Schmid