Vielleicht sind die Spritzmittel schuld?. Zum Bericht „Giftköder: Hunde knapp gerettet“ über Vorfälle in Droß (Kremser NÖN 15/2019, Seiten 22/23):

Erstellt am 18. April 2019 (12:01)

Carbamate, sei es Carbofuran oder Ähnliches, können nicht nur als Giftköder ausgelegt werden, sondern von Tieren auch percutan (durch Hautkontakt) oder oral aufgenommen werden. Diese erweisen sich jedoch im Gegensatz zur Darstellung der Auswirkungen im Artikel eher herzschlagverlangsamend, also bradycard. Solche Details sind unter anderem auf www.gifte.de nachzulesen.

Carbamate sind aber auch wichtige Bestandteile von Pestiziden und Insektiziden. Ich denke daher, bei den Hunden dürften die Ursache ihrer Beschwerden eventuell hoch dosierte Spritzmittel gewesen sein.

Mein Hund ist seit einem Vorfall vor genau einem Jahr in Droß durch Aufnahme einer unbekannter Substanz blind, und die Leber war schwer geschädigt. Es gab auch einen zweiten Fall, in dem ein Hund blind wurde.

Ich denke, dass Spritzmittel noch weit gefährlicher sind als bisher angenommen.

Chris Adler, Droß