„War Zeit genug, um uns zu hören ...“. Wie den lokalen Medien zu entnehmen ist, wünschen die FPÖ und die Liste „Wir“ (ehem. FPÖ) nun plötzlich, „näher am Bürger zu sein und eine Bürgerbewegung aufzubauen“. Unsere 2012 gestartete Bürgerinitiative – ohne Parteistatus – für den Erhalt der einzigen Spielwiese in Stockerau wurde von den Freiheitlichen seit 2015 gnadenlos ausgebremst.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 05. Februar 2019 (09:10)

Wie den lokalen Medien zu entnehmen ist, wünschen die FPÖ und die Liste „Wir“ (ehem. FPÖ) nun plötzlich, „näher am Bürger zu sein und eine Bürgerbewegung aufzubauen“. Unsere 2012 gestartete Bürgerinitiative – ohne Parteistatus – für den Erhalt der einzigen Spielwiese in Stockerau wurde von den Freiheitlichen seit 2015 gnadenlos ausgebremst. Daran konnten auch die schriftlichen Einwände der 2.041 (bürgerlichen) Unterstützer nichts ändern. Die einzige Antwort war stets: „Die Stadt braucht dringend Geld.“

In den Gemeinderatssitzungen wurde jede noch so unverantwortliche Entscheidung des Ex-Bürgermeisters Laab (SP) durch die Zustimmung der FP zu einer Mehrheit und somit Beschlussfähigkeit gebracht. Kurz vor der Gemeinderatswahl 2019 zu versichern, dass man jetzt aber „aktiv mitgestalten und das Ohr näher am Bürger haben möchte“, klingt nach blankem Hohn.

War in den langen dreieinhalb Jahren der Stadtregierung von SPÖ und FPÖ nicht Zeit genug, um die Bewohner zu hören? Laut genug waren wir.

BIST Stockerau

Die NÖN berichtete in der Woche 04/ 2018 in Neuwahlen: „Mit "WIR!" ist neue Liste am Start“ über die neu gegründete Liste WIR!, die vom ehemaligen FP-Bürgermeister-Stellvertreter Erwin Kube angeführt wird, und die Kandidatenvorstellung der FPÖ, die Spitzenkandidat Herbert Pohl ins Rennen um den Bürgermeistersessel schickt.