Windkraft gegen Klimawandel nur Etikettenschwindel. Nicht von ungefähr haben die Betreiber EVN und W.E.B. Ihre Verfahrensanträge für Meiseldorf zurückgezogen.

Erstellt am 16. Februar 2020 (11:31)

Es war der Verdienst von Bürgerinitiativen, die aufgezeigt haben, dass die von den Windkraftbetreibern zur Nutzung beworbenen Flächen eigentlich einmalige und wertvolle Habitate geschützter Arten darstellen.

Das „Update“, das die Betreiberseite samt zugehörigem Bürgermeister anstrebt, sind vermutlich neue Umweltgutachten, die zu einer Durchsetzung des Projekts verhelfen sollen. Egal, wie diese Gutachten aussehen werden, sie werden nichts an der Situation ändern.

Die Menschen in der Region sollten wissen, dass die Planungsflächen für die Windräder eigentlich wertvolle ökologische Zonen sind, die es wert sind, geschützt zu werden. Ihr Wert kann jedoch nicht in Geldmengen ausgedrückt werden. Diesen Wert müssen wir ihnen selbst zuschreiben. Das sind die wahren Werte für die Zukunft, die der Region zugute kommen werden. Das Geld, das über die Windräder erwirtschaftet wird, fließt zum größten Teil an die Investoren dieser Projekte.

Dass Windkraftanlagen gegen den Klimawandel notwendig sind, ist leider nur ein Etikettenschwindel. Trotz weltweit Tausenden von Windrädern steigen weltweit die CO2 Emissionen und wird der Klimawandel weitergehen, wenn sich unsere Zivilisation nicht anderer Werte wie Verbrauch und Konsum besinnt.

Alfred Schmudermayer, Japons

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