Millionen-investition bringt neue Attraktion für Lifte. 1,3 Kilometer lange Seilrutsche soll ab Herbst weiterer Anziehungspunkt in Annaberg sein.

Von Markus Zauner. Erstellt am 16. April 2019 (04:31)
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So soll die Zipline bei den Annaberger Liften inklusiveAussichtswarte aussehen.

90 Sekunden mit rund 100 Stundenkilometern wird die rasante Fahrt für Abenteuerlustige dauern: Die Zipline, eine 1,3 Kilometer lange Seilrutsche ins Tal, die eine Höhendifferenz von 386 Metern überwindet, soll schon ab Herbst weitere Touristen zu den Annaberger Liften bringen. Das gaben Vertreter von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes NÖ, und der ecoplus-Tochter NÖ-BBG (NÖ Bergbahnen Beteiligungsgesellschaft) mit Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav bekannt. Alle behördlichen Genehmigungen sind eingetrudelt, im Juli soll der Baustart erfolgen.

NLK Pfeiffer
Bei der Präsentation der neuen Attraktion: NÖ-BBG-Geschäftsführer Markus Redl, Karl Weber, Geschäftsführer Annaberger Lifte, Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav, Lorenz Pesendorfer, Bürgermeisterin Petra Zeh, ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki, Stefan Bauer, Prokurist Niederösterreich Werbung, und Martin Fassl, ecoplus.

„Mit einer Gesamtinvestition von rund 1,65 Millionen Euro wird die Zipline Annaberg inklusive Aussichtswarte errichtet“, rechnet NÖ-BBG-Geschäftsführer Markus Redl vor. Damit werde es (beginnend mit Herbst 2019) künftig auch einen Sommerbetrieb bei den Annaberger Liften für Wanderer und eben Benutzer der Zipline geben, bestätigt Lifte-Chef Karl Weber.

Zip-Line und Aussichstwarte für Sommertourismus

Der Bau der spektakulären neuen Attraktion sei ein weiterer Schritt, um Annaberg als Ganzjahresziel für Familien mit Kindern zu positionieren, weiß Bürgermeisterin Petra Zeh. „Die Annaberger Lifte sind für uns zum Motor der Tourismusentwicklung geworden und haben viele wichtige Impulse in der Region gesetzt“, betont die Ortschefin überdies. Projekte wie der Mini-Bikepark, das JUFA Annaberg Bergerlebnis-Resort oder auch der Schwerpunkt Langlaufen seien nur einige Beispiele für die gute Zusammenarbeit.

Stolz zeigt sich indes Landesrätin Petra Bohuslav: „Seit dem Start der NÖ-BBG im Jahr 2011 wurden rund 57 Millionen Euro in die erfolgreiche Transformation unserer Bergerlebniszentren zu wirtschaftlich erfolgreichen Tourismuszentren investiert, die das ganze Jahr über die Gäste anziehen.“

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