Annaberg , Mitterbach am Erlaufsee

Erstellt am 14. September 2018, 05:38

von NÖN Redaktion

Gaumenkick mit Ötscherblick: Tour der anderen Art. Drei-Hauben-Köchin und Hüttenwirt kreierten kulinarische Wanderung unter dem Motto „Gaumenkick mit Ötscherblick“.

Als Pächter im Schutzhaus Vorderötscher ist Thomas Drdak tätig.  |  privat

Gemeinsam die Schulbank in der HLW Türnitz drückten Thomas Drdak und Jacqueline Pfeiffer. Mittlerweile ist der Traisner als Hüttenwirt im Schutzhaus Vorderötscher tätig, die Lilienfelder Drei-Hauben-Köchin selbstständiger „enjoyment consultant“.

Als Auftakt der längerfristig geplanten Zusammenarbeit haben die ausgewiesenen Experten ihres Faches eine kulinarische Wanderung unter dem Motto „Gaumenkick mit Ötscherblick“ kreiert. Am 13. und 27. September servieren sie bei einer rund fünfstündigen Tour durch die Ötschergräben an Labestellen bei den Stationen Kraftwerk Stierwaschboden, Ötscher-Hias und Schleierwasserfall ausgesuchte Leckerbissen, zubereitet mit regionalen Produkten wie Wild, Schwammerl und Kräutern.

Treffpunkt ist jeweils um 9.45 Uhr beim Naturparkzentrum Ötscher-Basis in Wienerbruck. Gekrönt wird der Ausflug im Schutzhaus Vorderötscher mit einem Vier-Gänge-Menü, bei dem unter anderem geräucherte Forelle, Hirschtafelspitz oder Zwetschken-Schneenockerl auf den Tisch kommen. Als Abrundung winkt außerdem ein Gute-Nacht-Schmaus.

Unterstützt werden die beiden Akteure bei der Veranstaltung bezüglich Getränkebegleitung von Diplom-Biersommelier Andreas Knapp und Franz Messeritsch, Falstaff-Sommelier des Jahres 2016. Der Weinbaubetrieb Franz Anton Mayer liefert aus der Region Wagram die edlen Tröpferl.

„Wir wollen etwas anbieten, das es in dieser Form noch nicht gegeben hat“, sagt Thomas Drdak über die Motivation. Auch das Schutzhaus soll bekannter gemacht werden. Mit 200 Jahren das älteste Gebäude im Ötschergebiet, wurde das Quartier 2014 nach der Renovierung wieder geöffnet. Drdak, seit dieser Saison der Pächter, ist mit dem bisherigen Verlauf der Wandersaison und den Nächtigungen nicht unzufrieden. „Es gibt aber Luft nach oben“, räumt er ein.