Naturpark Ötscher-Tormäuer: „Oktober war Draufgabe“. Heuer zählte man rund 45.000 Eintritte. Zum Saisonschluss Exkursion nach Tirol.

Von Astrid Krizanic-Fallmann. Erstellt am 14. November 2019 (02:23)
Besucht wurden unter anderem der Naturparkeingang Halltal in Absam, wo Bürgermeister Arno Guggenbichler von seinen positiven Erfahrungen mit dem Naturparkmanagement berichtete.
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Florian Schublach vom Naturpark Ötscher-Tormäuer kann jubeln. „Die Saison war super, wir kratzen an 45.000 Eintritten“, berichtet er über den Verlauf der letzten Monate im Naturpark.

Der Start im Mai war wetterbedingt etwas verzögert, danach ging es aber flott los. „Anfang Oktober hatten wir die Besucherzahlen von 2018 erreicht und die letzten Wochen bis zum Saisonschluss am 27. Oktober waren noch eine Draufgabe“, erzählt Florian Schublach.

Florian Schublach ist zufrieden mit der heurigen Wander-Bilanz.
NÖN

Was ihm zusätzlich freut: Beim Naturvermittlungsprogramm, welches über die Ötscher-Basis in Wienerbruck in Anspruch genommen werden kann, ist ebenfalls eine Steigerung von zehn Prozent zu verzeichnen.

Fortgeführt werden sollen im nächsten Jahr zudem zwei heuer erstmals angebotene Aktionen. So machten sich Freiwillige im neu gegründeten Team Ötscher an die Entsorgung von Neophyten. „In Mitterbach möchte man auch Springkraut beseitigen“, weiß Florian Schublach. Den kulinarischen Genüssen hierzulande war ein „Feldversuch“ mit einem Mostviertler Spitzengastronomen auf der Spur. „Das ist eine nette Sache“, sieht der Naturpark-Verantwortliche Wiederholungsbedarf.

Zum Abschluss der Saison besuchten 14 Interessierte der Naturpark-Region den größten Naturpark Österreichs – den Naturpark Karwendel in Tirol. Ziel war es, Eindrücke zu sammeln und neue Inputs für das eigene Handeln mit nach Hause zu nehmen. Der Naturpark Karwendel ist vor allem in den Bereichen Schutz und Erholung österreichweit immer wieder ein Vorreiter. „Für uns als Naturparkmanagement ist es wichtig zu sehen, wie andere Kollegen mit Herausforderungen umgehen“, sagt Florian Schublach.