Annaberg

Erstellt am 13. März 2018, 05:22

Neue Wirte für Naturparkzentrum in Sicht . Anfang April sollen neue Pächter der Ötscher-Basis und für Schutzhaus Vorderötscher feststehen.

Die Ötscher-Basis in Wienerbruck dient als Ausgangspunkt für geführte und individuelle Touren sowie als Informationszentrum.  |  NOEN, Heidlmair

Auf der Zielgeraden bei der Nachbesetzung ist Florian Schublach, der Projektverantwortliche des Naturparks Ötscher-Tormäuer.

Nach dem Aus für die Gastro-Gesellschaft des Naturparks und der Annaberger Lifte nach zwei Jahren sorgten 2017 zwei private Wirte mit ihrem Team im Wienerbrucker Naturparkzentrum Ötscher-Basis und im Schutzhaus Vorderötscher auf Mitterbacher Gemeindegebiet für die Verköstigung der Gäste mit regionalen Spezialitäten. Doch nach nur einer Saison warfen die Pächter zu Schublachs Bedauern das Handtuch.

Bis 1. Februar konnten sich nun neue Interessenten bewerben. „Es gibt sowohl für den Vorderötscher als auch für die Ötscher-Basis mehrere Interessenten, mit denen wir in den kommenden Wochen finale Gespräche führen werden“, berichtet Schublach.

Schulprogramme im Winter als Potenzial

Er ist zuversichtlich, dass Anfang April für beide Betriebe unterschriebene Pachtverträge vorliegen werden. „Über Details zu den jeweiligen Bewerbern kann ich jetzt leider noch nichts sagen, da die endgültigen Entscheidungen noch nicht gefallen sind“, so Schublach.

Der Saisoneröffnung am 1. Mai steht für ihn aus heutiger Sicht nichts im Wege. „Wahrscheinlich werden beide Betriebe schon am Wochenende vor dem 1. Mai offen sein“, meint der Naturpark-Verantwortliche. Wichtig sei, dass die Gastronomen zur Philosophie des Naturparks passen.

Angebot soll im Winter 2018/19 ausgebaut werden

Zu dieser gehört auch, dass zusätzlich im Winter erstmals versucht wurde, durch die Naturvermittler Programme für Schulen anzubieten. Bei der Spurensuche im Schnee konnten etwa die jungen Teilnehmer wie Detektive das Leben der Tiere des Waldes in der kalten Jahreszeit erkunden. „Wir sehen hierin ein großes Potenzial, da viele Gäste nicht mehr nur zum Skifahren kommen, sondern auch gerne alternative Angebote in Anspruch nehmen“, erklärt Schublach: „Hier hatten wir heuer im Winter einige gute Erfahrungen sammeln können und freuen uns, für den Winter 2018/19 unser Angebot auszubauen und nachzuschärfen.“

Derzeit steht schon die Erstellung des Sommerprogrammes im Vordergrund. Fixiert wurden bereits etliche Veranstaltungen. „Auch heuer wird es wieder einige neue Vermittlungen im Angebot geben und das Sommerprogramm sollte in den kommenden Wochen frisch gedruckt auf unseren Tischen liegen“, so Florian Schublach.