Hafenecker: „FPÖ solidarisiert sich“. Hafenecker verspricht: „Werfen Flinte nicht ins Korn, Partei funktioniert noch.“ Schönthaler ortet „Geschlossenheit.“

Von Markus Zauner. Erstellt am 21. Mai 2019 (03:13)
NÖN
Politisch wenig zu lachen hatte Christian Hafenecker die letzten Tage. Jetzt gelte es aber, den Blick nach vorne zu richten.

An vorderster Front miterlebt hat die blauen Turbulenzen FPÖ-Generalsekretär und Bezirkschef Christian Hafenecker. Er kalmiert gegenüber der NÖN: „Die Partei funktioniert nach wie vor und solidarisiert sich.“ Demnach herrsche bei den Freiheitlichen „keine Katastrophenstimmung wie 2002“, sagt er. Ablesen lasse sich das unter anderem daran, dass es im Bezirk Lilienfeld „auch keine Parteiaustritte gibt.“ Hafenecker gibt Durchhalteparolen aus: „Wir werfen die Flinte nicht ins Korn.“ Jetzt werde einmal der EU-Wahlkampf abgeschlossen — und dann der Nationalratswahlkampf gestartet.

„Wir werfen die Flinte nicht ins Korn“

Ähnlich kämpferisch wie Hafenecker gibt sich Peter Terzer, seines Zeichens freiheitlicher Bezirksparteisekretär und Hainfelder Stadtparteiobmann. Man werde für die Neuwahlen vorbereitet sein, verspricht er auf Facebook.

In ein ähnliches Horn wie Hafenecker stößt Arno Schönthaler, der geschäftsführende Bezirksparteiobmann: „Die Partei zeigt eine große Geschlossenheit. Auch wenn der eine oder andere verständlicherweise enttäuscht ist.“ Den Neuwahlen könne man erhobenen Hauptes entgegensehen. Denn: Die Regierung habe sehr gute Arbeit geleistet, die von der Bevölkerung geschätzt worden sei und eine „starke Handschrift der FPÖ“ getragen habe.