Das plant die Stadt Lilienfeld im kommenden Jahr

Hochwasserschutz sowie Volksschul- und Stegsanierung zählen zu den größten Investitionen in Lilienfeld.

Erstellt am 27. November 2021 | 05:35
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500.000 Euro sind im kommenden Jahr im Voranschlag der Stadt für die Volksschulsanierung vorgesehen.
Foto: privat

Zu seiner letzten Arbeitssitzung in diesem Jahr wird der Gemeinderat am 14. Dezember zusammenkommen, um auch das Budget 2022 abzusegnen. Vizebürgermeister Manuel Aichberger (ÖVP) verriet der NÖN schon jetzt die wichtigsten Investitionen:

Hochwasserschutz: „Im Abschnitt Schrambach-Magdalenensteg stehen gewässerökologische Maßnahmen, etwa Renaturierungsmaßnahmen, oder die Verringerung der Fließgeschwindigkeit am Programm“, erklärt der Vizeortschef.

Volksschulsanierung: Die nächste Etappe schlägt mit 500.000 Euro zu Buche. „In Angriff genommen wird dabei die Sanierung der Klassenräume im Obergeschoß, inklusive Einrichtung, Elektrotechnik und Bodenbelege, aber auch die Neuerrichtung der Sanitärräume im Erdgeschoß“, informiert Aichberger. Dieses finanzielle Großprojekt werde die Gemeinde weit über das Jahr 2022 hinaus beschäftigen. Die Umsetzung müsse etappenweise erfolgen.

Magdalenensteg: Die Wiederherstellung des maroden Bauwerkes soll 2022 angegangen werden. In erster Linie gehe es um die Sanierung der Widerlager sowie die Anbindung zur Castellistraße und B 20, wobei eine Verbreiterung von derzeit 2,5 auf drei Meter erfolgen soll, sodass die attraktive Nutzung als Geh- und Radweg möglich sein wird. „Ebenso vorgesehen sind dabei eine neue Beleuchtung und ein neues Geländer“, weiß Aichberger.

Straßensanierungen: Investiert werden soll dabei vor allem in Straßenzüge, in denen in den letzten Jahren Grab- und Verlegearbeiten, etwa für Gas, Wasser oder Kanal, durchgeführt wurden.

Kanalsanierungen: Diese sind insbesondere im Ortsteil Stangental notwendig.

Fazit zum Budget: Neben dem Großprojekt Volksschulsanierung habe die Gemeinde in den wichtigen Infrastrukturbereichen Straßen- beziehungsweise Brückenbau, Kanal und Hochwasserschutz ebenso wieder einiges vor, betont der Vizebürgermeister.

Aichbergers Fazit: „Unser Fokus liegt dabei auch auf Investitionen, die einfach notwendig sind und wenig Aufschub dulden. Alle Vorhaben werden genau geprüft und priorisiert. Manches muss im Sinne der Basisversorgung, der Sicherheit der Bevölkerung einfach rasch umgesetzt werden.“ Das Budget 2022 solle unter anderem das gewährleisten beziehungsweise die Basis dafür bilden, aber natürlich auch den Spielraum für kleinere bis mittlere Projektumsetzungen eröffnen. Als Beispiel führt der Lilienfelder Vizebürgermeister etwa den Ankauf eines neuen e-Autos an.