Feuerwehr feierte 100 Jahr-Jubiläum. FF Rotheau gedachte ihrer Gründung 1919. Festredner hatten für Florianijünger viel Lob im Gepäck.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 05. September 2019 (03:14)
Berger
Lobende Worte fanden die zahlreichen Ehrengäste, darunter auch Niederösterreichs Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner (vorne, rechts), für den unermüdlichen Einsatz der Florianijünger.

Vom Ankauf der ersten Tragkraftspritze in den 30er- Jahren über das „Jahrhunderthochwasser“ 1997 bis Schnupperstunde der neu gegründeten Jugendgruppe im September 2018: Auf eine bewegte Geschichte blickte die FF Rotheau am Wochenende im Rahmen des 100-Jahr-Jubiläums zurück.

Heute zählt die FF Rotheau um Kommandant Hermann Sochorec 54 Mitglieder im Aktivstand und 13 in der Jugend. Und für alle gab es von den Festrednern im Rahmen des Festaktes dickes Lob. Niederösterreichs Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner meinte etwa anerkennend: „100 Jahre im Dienst des Nächsten zu stehen, ist nicht selbstverständlich.“

Ebenso dankend äußerte sich auch Bundesratspräsident Karl Bader. „Es ist ein gutes Gefühl, in einem Land zu leben, wo man weiß, dass es Menschen gibt, die 365 Tage bereit sind, zu helfen. Schön, dass es Euch gibt“, lobte er den Einsatz.

„100 Jahre im Dienst des Nächsten zu stehen, ist nicht selbstverständlich"

Aber nicht nur von außerhalb kam einiges an Lob und Dankbarkeit, auch innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Rotheau wurden die Bestleistungen der vergangenen Jahre vor den Vorhang geholt. Seit 80 Jahren ist beispielsweise Franz Schweiger, der älteste Bürger Eschenaus, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Rotheau. Gemeinsam mit vielen weiteren treuen Kameraden kann er auf langjährigen Zusammenhalt zurückblicken, der nun im feierlichen Rahmen ausgezeichnet wurde.

FF Rotheau
So sah die Mannschaft der FF Rotheau 1919 aus.

Neben jahrelang im Einsatz stehenden Kameraden, die für ihre besonderen Verdienste geehrt wurden, konnte auch der junge Nachwuchs viel Lob einheimsen. Als „wichtigen Meilenstein für den Fortbestand der Feuerwehr“ betitelte Eschenaus Bürgermeister Alois Kaiser die Gründung der Jugend. Damit sprach er auch Abschnittsfeuerwehrkommandant Walter Weninger aus der Seele, der sich gerne an dieses Ereignis als „schönstes und wichtigstes“ der letzten Jahrzehnte erinnert.

Musikalisch umrahmt wurde der gelungene Festakt nach den lobenden Worten von der Musikkapelle Eschenau und der Band AlpenVorlandPower. Letztere gestaltete auch den Frühschoppen am Sonntag.