Höhlenretter übten in Mitterbach. Am 31. August stand eine Großübung der Höhlenrettung Niederösterreich auf dem Programm. Unterstützt wurde sie von den Bergrettungsortsstellen Lackenhof/Ötscher und Mitterbach/Erlaufsee, dem Bundesheer mit einem Hubschrauber und Flughelfern des Landesfeuerwehrverbandes NÖ.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 03. September 2019 (15:29)

Nach einem kurzen Briefing der Mannschaften in der Zentrale der Bergrettung Mitterbach ging es zum Zwischenlandeplatz, wo es vom Team des ÖBH (Österr. Berg- und Höhlenrettung) eine Einschulung auf den Betrieb mit dem Hubschrauber gab. Anschließend erfolgte der Transport mit dem Hubschrauber von Mannschaft und Material zum Übungsgelände im Bereich der Feldwiesalm, Gemeinde Gaming. 

Hier gab es für die Übungsmannschaften zwei sehr realistische Szenarien abzuarbeiten: Die Höhlenrettung musste zwei verletzte Personen aus 20 Metern Tiefe aus dem sogenannten „Feldwies-Schacht“ holen. Und die Bergrettung hatte zwei abgestürzte Wanderer aus einer Steilwand bzw. aus einem Schrofengelände im Bereich der „Breimauer“ zu retten. 

Um die Kommunikation zwischen den Organisationen zu verbessern und auch zu üben, wurden die Gruppen durchgemischt, sodass jeder von der jeweils anderen Organisation profitieren konnte. 

In der Abschlussbesprechung wurde die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Organisation hervorgehoben. Und auch, dass Organisations-übergreifende Übungen extrem wichtig sind, damit im Ernstfall noch rascher und effizienter geholfen werden kann.

Im Übungs-Einsatz standen insgesamt 60 Teilnehmer:

  • die Bergrettungen Lackenhof/Ötscher und Mitterbach/Erlaufsee mit 22 Personen
  • die Höhlenrettung Niederösterreich mit 28 Personen
  • der Landesfeuerwehrverband Niederösterreich mit 5 Personen
  • das Österreichische Bundesheer mit 5 Personen