Stadt optimiert die Werbung. Grünes Licht für elektronische Werbeflächen, Neophyten waren auch Thema.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 23. Juni 2019 (03:26)
Patrick Farnberger
Stadtrat Thomas Farnberger, Vize-Obmann des Gölsen-Wasserverbandes, weiß um die wachsende Problematik nicht-heimischer Pflanzen.

Auftragsvergaben standen im Zentrum der letzten Gemeinderatssitzung. Nicht immer gaben sich die Mandatare dazu einstimmig.

Werbeflächen für die Stadt: Die Anschaffung von drei elektronischen Werbeflächen für die Ortseinfahrten und im Bereich der Ampelkreuzung in Hainfeld wurden genehmigt. „Dadurch können wir die Einkaufsstadt Hainfeld noch besser bewerben“, ist Bürgermeister Albert Pitterle (SP) überzeugt. Man wolle mit der Zeit gehen, auch andere Gemeinden wie Wilhelmsburg hätten sich schon für so eine Bewerbung entschlossen. Inserate der Firmen, die darauf beworben werden, sollen diese Anschaffung finanzieren. Hierzu gab es eine Gegenstimme der VP, da, so Pitterle, diese Werbeform als „nicht schön empfunden wurde“.

Gehsteigerrichtung und Sanierung B 18: Rund 90.000 Euro soll die Straßensanierung und Gehsteigerrichtung entlang der B 18 ab dem Gasthaus „Goldener Löwe“ ausmachen. Die Straßenmeisterei nimmt die Fahrbahnreparatur vor, die Gemeinde ist für die Errichtung des rund 600 Meter langen Gehsteigs zuständig. „Dieser Gehsteig war auch ein Bürgerwunsch“, berichtet Bauamtsleiter Oliver Speck.

Neophyten-Problem: Seitens der FP gab es eine Anfrage bezüglich der Neophyten-Problematik entlang der Hainfelder Fluss- und Bachufer. Bürgermeister Albert Pitterle hatte in der Sitzung vom Dezember 2018 angekündigt, es würden im aktuellen Haushaltsjahr mehr Ressourcen für die Bekämpfung der eingeschleppten Pflanzen zur Verfügung gestellt.

FP-Gemeinderat Peter Terzer wollte daher Informationen über die seither getroffenen Maßnahmen. „Fakt ist, dass die betroffenen Flächen noch größer sind“, meint er. SP-Stadtrat Thomas Farnberger, Vize-Obmann des Gölsen-Wasserverbandes, referierte als Folge im Gemeinderat darüber. „Es wird zwei Mal jährlich gemäht, auch werden Schafe zur Beweidung eingesetzt“, berichtete er.