Brücke gesperrt: "Absolut keine Ausweichmöglichkeit". Verkehrsmäßig komplett abgeschnitten für fünf Tage sind die Anrainer des Dürntals. Die Brücke wird um 64.700 Euro erneuert.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 15. November 2019 (13:51)
Von der Straßensperre betroffene Anrainer sind Manfred Weyrer, Marietta Postl, Vizeortschefin Brigitte Gruber, Philip Wiesbauer, Gitti Zöchling, im Bild mit dem Polier der Firma Zöchling und Erich Zöchling, sowie mit dem für Straßenbau zuständigen geschäftsführenden Gemeinderat  Heinz Spreitzhofer.
Gruber

Mit Montag, 18. November, ist es soweit: Die Dürntalbrücke wird für fünf Tage komplett gesperrt.

Die Gemeinde weist auf die Brückensperre ab 18. November hin.
Gruber

„Es gibt absolut keine Ausweichmöglichkeit“, kündigt Bürgermeister Heinz Preus an. Die Anrainer müssen ihre Fahrzeuge bei der Brücke abstellen und neben dieser über einen Privatgrund zu Fuß vorbeigehen. Erst danach können sie mit einem anderen Fahrzeug weiterfahren oder zu Fuß ihren Marsch fortsetzen.

„Die Sanierung ist dringend notwendig, da die Tragfähigkeit nicht mehr gegeben ist“, weiß Preus, denn die Brücke war durch Schwerverkehr von Forsttransporten stark belastet. Die Kosten für die Brücke belaufen sich auf 64.700 Euro, 20.000 Euro fördert die Abteilung Güterwege des Landes. Die Auftragsvergabe wurde in der letzten Gemeinderatssitzung einstimmig an die Firma Traunfellner vergeben. Die 9,7 Meter lange und 4,40 Meter breite Brücke wird mit Fertigtragwerksplatten der Firma Trepka errichtet. Sie hat dann keine Tonnenbegrenzung mehr.