Max Schwager will „Zwei Linden“ retour. Ex-Betreiber des Gasthofs möchte den Gasthof erneut erwerben. Noch-Besitzer Herbert Eder spricht von drei Interessenten.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 03. Dezember 2019 (04:36)
Maximilian Schwager, einst Betreiber des Kulturgasthofs „Zwei Linden“, möchte Herbert Eder den Gasthof wieder abkaufen und diesen verpachten. Der Gemeinde würde er das untere Stockwerk zur Nutzung zur Verfügung stellen.
privat

„Ich habe erneutes Kaufinteresse am Gasthof ,Zwei Linden‘“, bestätigt Max Schwager im NÖN-Gespräch. Der ehemalige Betreiber des Traditionsgasthofs, der mit der Teilnahme an der ATV-Serie „Wirt sucht Frau“ bekannt wurde, möchte „seinen“ Gasthof vom jetzigen Besitzer Herbert Eder wieder zurückkaufen. „Der Gasthof liegt mir sehr am Herzen“, begründet Schwager dies.

Sollte es zu einer Übernahme kommen, will er das Gebäude nicht mehr selbst betreiben, sondern verpachten. „Mitte Oktober habe ich das Gebäude bereits besichtigt. In weiterer Folge gab es ein sehr konstruktives Gespräch zwischen Herbert Eder, mir und Bürgermeister Heinz Preus, da die Gemeinde Interesse am Veranstaltungssaal bekundet hat“, verrät Schwager — auch, dass er der Gemeinde einen schriftlichen Vorschlag für ein Gemeindezentrum im Gasthof unterbreitet hat.

„Ich habe erneutes Kaufinteresse am Gasthof ,Zwei Linden‘ “

Die Kellerbar „Gwölb“ könnte sich Schwager vorstellen, für private Feiern zu vermieten, wo die örtliche Gastronomie das Catering übernehmen könnte. „In den letzten zwei Jahren habe ich mich intensiv mit Vermietung von Immobilien beschäftigt, erst kürzlich habe ich mir, statt der ursprünglich geplanten Shisha-Bar, eine Wohnung in Wien zwecks Vermietung gekauft. Das nächste Investmentprojekt ist derzeit in Hohenberg geplant“, erzählt er. Einen alten, sanierungsbedürftigen Teil des Gasthofs könnte er sich vorstellen, abzureißen.

Gasthof-Besitzer Herbert Eder bestätigt, dass es drei Interessenten am Gasthof gibt. Wer den Zuschlag bekommt, will er bis 15. Dezember entscheiden. „Ich möchte aber, dass die Grundsubstanz des Gasthofs so bleibt. Die Zimmer sind 1A“, betont Eder. Dass der angesprochene alte Teil dem Erdboden gleich gemacht werden könnte, störe auch ihn nicht.

Hohenbergs Bürgermeister Heinz Preus will, so lange nichts zum Kauf entschieden ist, Schwagers Kaufabsichten nicht kommentieren.