Traisner Streetworker mit neuem Logo

Erstellt am 27. Juni 2022 | 05:23
Lesezeit: 3 Min
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Barbara Ramler und Stefan Schlögl präsentieren die Jugendarbeit unter neuem Namen.
Foto: Streetwork Traisen
Jugendarbeit nennt sich nun Streetwork. Das Angebot bleibt aber gleich.

 Seit März 2022 tritt die Mobile Jugendarbeit Traisen unter dem Namen Streetwork Traisen auf. Nun ist es auch am Jugendraum in der Mariazeller Straße 49 erkennbar.

Angebote blieben gleich, Tätigkeitsbericht als Sommerlektüre

„Wir haben lediglich unseren Namen und das Logo geändert, die Angebote sind gleich geblieben“, erklärt Barbara Rieder, Einrichtungsleiterin des Streetwork Traisen. „Unseren jährlichen Tätigkeitsbericht gibt es deshalb dieses Jahr als Sommerlektüre in neuem Design“, so Rieder weiter.

Nach wie vor sind die Streetworker an den Orten der Jugendlichen unterwegs (Plätze, Treffpunkte, Veranstaltungen). Das Team berät dabei bei allen Themen, welche junge Menschen beschäftigen, von Bewerbung bis zur Krise, sie nehmen Begleitungen zu Terminen wahr – überall dorthin, wo es Unterstützung braucht.

Der Jugendraum in der Mariazeller Strasse 49 ist dienstags und donnerstags geöffnet und es werden Freizeitaktivitäten und Projekte angeboten.

„Raufen und Rangeln mit Regeln“: Körper bewusst wahrnehmen

Das nächste Projekt fand am Freitagnachmittag (24. Juni) statt. Auf dem Areal des Lilienfelder Outdoor-Fitnessparks „The Park“ boten die Streetworker einen Workshop zum Thema „Raufen und Rangeln mit Regeln“ an.

„Wir beobachten, dass sich junge Menschen, insbesondere Burschen, gerne miteinander messen“, erzählt Streetworker Stefan Schlögl. „Wir schaffen in diesem Workshop ein kontrolliertes und respektvolles Setting dazu“, erklärt er weiter.

Der Workshop bietet einen geschützten Rahmen, um sich mit anderen lustvoll und spielerisch in unterschiedlichen Übungen zu messen. Durch die direkte Auseinandersetzung mit einem Gegner oder einer Gegnerin bietet das „Raufen und Rangeln mit Regeln“ die Möglichkeit, sich selber und sein Gegenüber zu spüren, seinen eigenen Körper bewusst wahrzunehmen sowie die eigenen Grenzen und die des Gegenübers zu respektieren.

Am Beginn des Workshops gibt es mit Trainer Alexander Trömer von „The Park“ eine kurze Trainingseinheit als kleines Warm-Up. „Es ist wichtig, dass sich Jugendliche gewaltfrei auspowern können beim Sport oder derartigen Angeboten“, betont dieser.