Rohrbach ist stolz auf seinen Bundesratspräsidenten. Bürger verfolgten Übergabefest und Baders Antrittsrede hautnah.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 17. Juli 2019 (03:36)
Josef Steyrer
Lilienfelds Bezirksseniorenbundchefin Traudl Wolfschwenger, Lilienfelds ÖVP-Bezirksgeschäftsführerin Sandra Böhmwalder, Rohrbachs Kulturgemeinderat Leopold Sindl und Alt-Vizeortschefin Eva Steyrer gratulierten dem frischgebackenen Bundesratsvorsitzenden und Rohrbacher Bürgermeister Karl Bader ebenso wie Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Lilienfelds Bezirkshauptmann Franz Kemetmüller, Rohrbachs Vizebürgermeisterin Anna Klinger und Lilienfelds Vizebürgermeister Manuel Aichberger (von links). Zur feierlichen Übernahme des Vorsitzes durch Niederösterreich im Bundesrat und in der Landeshauptleute-Konferenz siehe auch die Seite 35.

 „Es sollen möglichst viele Lilienfelder die Gelegenheit haben, meine Arbeit so nah wie möglich mitzuverfolgen“, hatte der Rohrbacher Bürgermeister Karl Bader (ÖVP) im großen NÖN-Interview im Vorfeld seiner Bundesratspräsidentschaft angekündigt.

Der örtliche Bauernbund nutzte nun als erstes die Möglichkeit, live dabei zu sein und reiste letzten Donnerstag zu Baders Antrittsrede nach Wien. Die Ausflügler waren somit Zeugen, als der frischgebackene Bundesratspräsident Bader im Plenarsaal der Wiener Hofburg unter anderem erklärte, „selbstbewusste und kreative Kraft im Hohen Haus“ sein zu wollen.

„Ich gehe mit Demut, aber mit großer Freude an diese Aufgabe heran“

„Ich gehe mit Demut, aber mit großer Freude an diese Aufgabe heran“, sagte Karl Bader tags darauf im historischen Landtagssaal im Palais NÖ anlässlich der feierlichen Übernahme des Vorsitzes Niederösterreichs im Bundesrat und in der Landeshauptleute-Konferenz. Im Interview mit Moderatorin Claudia Schubert dankte Bader den vielen Menschen, die ihn aus seiner Heimatgemeinde begleitet haben.

„Du bist einer, der in der Region geerdet ist und du hast das G’spür und die Sensibilität, was die Menschen brauchen“, gratulierte Bader Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). Bezirkshauptmann Franz Kemetmüller sowie die zahlreichen Fest- und Ehrengäste aus dem Bezirk Lilienfeld stimmten dem eifrig zu.

„Du bist einer, der in der Region geerdet ist und du hast das G’spür und die Sensibilität, was die Menschen brauchen“

„Als Pfarrer der Gemeinde Rohrbach freut es mich natürlich sehr, dass unser Bürgermeister für das nächste halbe Jahr Verantwortung als Bundesratspräsident übernimmt. In unserem Dorf ist viel auf seine Initiative hin in Bewegung gekommen und konnte mithilfe zahlreicher Engagierter umgesetzt werden. Sein Wissen und seine Erfahrungen kann er sicherlich nun gut in die Aufgabe des Bundesrates einfließen lassen“, sagte Rohrbachs Pfarrer Altmann Wand, der am Freitag dem Festakt in Wien beiwohnte.

„Das derzeitige Logo ,Nah an den Menschen. Bereit für die Zukunft‘ spricht für ihn, denn für uns bleibt er der Bürgermeister“, ergänzte der Obmann der Rohrbacher Jugendblaskapelle, Erich Rosenbaum. Seine Gattin Monika fügte hinzu: „Weil er trotz hoher politischer Funktion geerdet ist und weil er immer ein offenes Ohr hat.“

Rohrbachs Gemeinderätin und Pensionistenvertreterin Monika Fasching (SPÖ) meinte indes: „Es hat mich sehr gefreut, dass wir dabei sein durften, denn der Festakt hat mich wirklich sehr beeindruckt. Ich wünsche unserem Bürgermeister für diese verantwortungsvolle Aufgabe alles Gute.“

Ähnlich brachte Rohrbachs ÖVP-Vizebürgermeisterin Anna Klinger die Meinung vieler auf den Punkt: „Wir sind stolz auf unseren Bundesratspräsidenten, auf unseren Bürgermeister, der für uns immer der Korl bleiben wird.“

Jugendblaskapelle besorgte die Musik

Feierlich umrahmt wurde die offizielle Übergabefeier des Bundesrats- und Landeshauptleutevorsitzes an Niederösterreich von der Rohrbacher Jugendblaskapelle unter der Leitung von Wolfgang Rosenbaum.