Vor heikler Phase am Berg. Markus Zauner über das Mountainbiken in der Bezirkshauptstadt.

Von Markus Zauner. Erstellt am 12. März 2019 (03:50)

Spätestens seit 2015 profitiert auch die Bezirkshauptstadt vom boomenden Wirtschaftsfaktor Mountainbiken. Da wurde die Haupt-Forststraße auf den Muckenkogel für Pedalritter geöffnet. Der spektakuläre Prozess gegen vier Radler wegen unerlaubten Bikens am Lilienfelder Hausberg im Jahr 2014 und die folgende Demo sind abgehakt.

Dennoch: Mit dem Start der neuen Mountainbike-Saison beginnt eine besonders sensible Phase am Muckenkogel. Die Nutzungsvereinbarung endet mit Ablauf des Jahres. Nur, wenn auch diese Saison möglichst reibungslos über die Bühne geht, ist die weitere Freigabe des Mountainbikens durch die Vertragspartner zu erwarten.

Die Radfahrer haben es mit ihrem Verhalten also selbst in der Hand. Wobei die (in der Minderheit befindlichen) schwarzen Schafe, die auf die Einhaltung der Fair-Play-Regeln am Berg pfeifen, der größte Feind einer Vertragsverlängerung sind. Denn die ist im ewigen Spannungsfeld von Jagd und Tourismus kein Selbstläufer.