Kreativprojekt: Krippenspiel anderer Art. Gleichzeitig modern und traditionell war Aufführung „Kom(m)et“ von 150 Gymnasiasten. Die Spenden beim Weihnachtsmarkt kommen karitativen Zwecken zugute.

Von Astrid Krizanic-Fallmann. Erstellt am 13. Dezember 2019 (15:09)

Zusammenhalt, Toleranz, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Fürsorge statt Konsumrausch und Stress: Mit einem Krippenspiel der besonderen Art wiesen 150 Mitwirkende von den ersten bis achten Klassen des BG/BRG Lilienfeld auf die Bedeutung von Weihnachten hin.

Die Geschichte von der Verkündigung der Geburt Christi wurde unter dem Titel „Kom(m)et“ am Donnerstag im Dormitorium des Stiftes Lilienfeld sowohl auf traditionelle wie moderne Weise – im Sprachgebrauch der jugendlichen „Social-Media-Nutzer“ ein „cooles Happening“ – näher gebracht. „Es sind zwei verschiedene Welten“, brachte es Direktor Josef Heindl auf den Punkt.

Unterstützung von Afrika-Projekten

Schulorchester, Schulband, der Schulchor unter Professorin Agnes Schaffhauser und die ersten Klassen sorgten für die musikalische Umrahmung der szenischen Darbietung, welche vom Publikum mit viel Applaus belohnt wurde. Die Leitung des bereits zehnten fächerübergreifenden Kreativprojektes hatten wieder die Professoren Katharina Kölbl, Susanna Poglitsch und Thomas Schmutzer inne.

Dass das Miteinander in der Schulgemeinschaft einen wichtigen Stellenwert hat, zeigte auch der anschließende Weihnachtsmarkt im Hauptgebäude. Bei zahlreichen Ständen konnten die Besucher Dekoratives aus Ton, Gips, Bienenwachs, Beton, Papier, Wolle oder Speckstein erwerben. Kulinarische süße und pikante Leckerbissen wurden ebenfalls aufgewartet. Die Spenden kommen karitativen Zwecken zugute. So werden die Afrika-Projekte der Religionsprofessoren Louis Lufua und Emeka Emeakaroha im Kongo und in Nigeria genauso unterstützt wie die Teilnahmen an Schulveranstaltungen für Gymnasiasten mit finanziellen Engpässen.