Gymnasiasten betätigen sich als Bildhauer. Kunstwerke unter dem Motto „Credo in Stein“ werden geschaffen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 18. Februar 2019 (08:16)
Krizanic-Fallmann
18 Jugendliche ab der dritten Schulstufe des BG/BRG Lilienfeld nehmen an dem umfangreichen schulübergreifenden Projekt in drei Bundesländern von Bildhauer Christian Koller (hinten, 4. von links) teil. Der „Meilenstein: Pilgerwege der Hände“ soll laut ihm auch zum Nachdenken anregen und in der modernen hektischen Welt eine Rückkehr zur Langsamkeit und zu den Wurzeln unterstützen. „Es freut mich sehr, dass wir diese Möglichkeit als einzige Schule in Niederösterreich bekommen haben und sie auch nützen“, sagt Direktor Josef Heindl (hinten, 4. von rechts). Den Kontakt zu dem oberösterreichischen „Steineflüsterer“ Koller vermittelte Professorin Katharina Kölbl (hinten, 5. von links). Am vergangenen Freitag waren die Schüler (ein Teil davon im Bild) am Nachmittag im Zeichensaal wieder eifrig mit der Schaffung ihrer Kunstwerke beschäftigt.

„Den inneren Bildern soll eine sichtbare Plattform gegeben werden“, erklärt „Steineflüsterer“ Christian Koller zu seinem großen, schulübergreifenden Bildhauerei-Projekt in drei Bundesländern. Teil davon ist das BG/BRG Lilienfeld, in welchem die Gymnasiasten derzeit eigene Kunstwerke unter dem Motto „Credo in Stein“ zum Thema „Schöpfung“ schaffen können. Das Material sind Steinplatten aus Dalmatien. „Die Parlamente in Wien und in Budapest wurden damit errichtet“, sagt Künstler Koller.

Im kommenden Herbst ist dann in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Linz eine Ausstellung geplant, zu Jahresende soll auch noch ein Buch über die Initiative erscheinen.