Bergretter im Dauereinsatz. Sturz von Mountaincart, verletzte und erschöpfte Wanderer. Mehrere Rettungsaktionen gab es am Pfingstwochenende in Mitterbach.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 10. Juni 2019 (22:10)

Kaum zur Ruhe kam die Bergrettung Mitterbach zu den Pfingstfeiertagen.

Am Pfingstmontag, kurz nach Mittag, stürzte eine 75-jährige Wandererin in den Ötschergräben, unweit von der Jausenstation Ötscherhias. Dabei verletzte sie sich am linken Unterarm. Die von der Rettungsleitstelle „144 Notruf NÖ“ alarmierte Bergrettung Mitterbach rückte umgehend zum Unfallort aus und versorgte die Patientin.

„Die Dame wurde von der Bergrettung mit einer Gebirgstrage über den Wanderweg zur Forststraße gebracht und dort dem Roten Kreuz Mariazellerland übergeben“, schildert Karl Weber von der Bergrettung. Die Verunfallte wurde anschließend ins Gesundheitszentrum Mariazell gefahren. Im Einsatz stand neben der Bergrettung Mitterbach noch das Rote Kreuz Mariazellerland.

Gleich mehrmals ausrücken mussten die Bergretter am Pfingstsamstag.

Gegen 11. 30 Uhr ereignete sich ein schwerer Freizeitunfall auf der Gemeindealpe, bei dem eine 19-jährige Oberösterreicherin erheblich verletzt wurde. Die junge Frau stürzte mit einem Mountaincart. Sie wurde mit Verdacht auf Gehirnerschütterung und weiteren Verletzungen vom Notarzthubschrauber „Christophorus 15“ in das Landesklinikum Amstetten geflogen.

Eine 17-jährige Wandererin zog sich dann am Samstagnachmittag im Bereich Brunnstein/Gemeindealpe eine Knöchelverletzung zu. Die Verunfallte wurde von der Bergrettung Mitterbach erstversorgt, schmerzlindernd gelagert und für den Hubschrauberabtransport vorbereitet. Die Patientin wurde ebenfalls vom Notarzthubschrauber „Christophorus 15“ in das Landesklinikum Amstetten geflogen.

Der Einsatz am Brunnstein war noch im Laufen, da kam schon die nächste Alarmierung. „Zwei erschöpfte Personen konnten beim Schutzhaus Vorderötscher nicht mehr weiter. Da alle Ressourcen der Bergrettung Mitterbach bereits im Einsatz waren, wurden die Kameraden der Bergrettung Annaberg zur Unterstützung für diesen Einsatz hinzugezogen“, berichtet Weber. Diese beiden Wanderer wurden mit dem Bergrettungsfahrzeug  sicher ins Tal gebracht.